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Medieninformationen

Hier finden Sie jeweils die aktuellsten Medienmitteilungen des Bundesamtes für Sozialversicherungen. Die vollständige Liste aller Medienmitteilungen inklusive Archiv ist in der Rubrik «Dokumentation» abrufbar.


10.05.2016   
Rückläufige Deckungsgrade aufgrund Renditeeinbruch – Warnsignal für die kommenden Jahre – Tendenz zu vorsichtigeren Bewertungen hält an Die Risiken, welchen Schweizer Vorsorgeeinrichtungen ausgesetzt sind, haben im 2015 aufgrund des schwierigen Finanzmarktumfelds und der weiter steigenden Lebenserwartung zugenommen. Die durchschnittliche Netto-Vermögensrendite betrug nur noch 0.8% (gegenüber 6.4% im Vorjahr). Die Deckungsgrade haben sich im Durchschnitt um rund 2.4%-Punkte reduziert, wozu auch die vorsichtigere Bewertung mit tieferen technischen Zinssätzen beigetragen hat. Einen Rückschlag erlitten hat auch die Kapitalisierung der öffentlich-rechtlichen Vorsorgeeinrichtungen mit Staatsgarantie.

09.05.2016   
Die Invalidenversicherung ist auf dem richtigen Weg von der Rentenversicherung zur Eingliederungsversicherung. Das zeigt der Synthesebericht des zweiten, sechsjährigen Forschungsprogramms zur IV (2010-2015). So führt die IV seit 2008 deutlich mehr Massnahmen zur beruflichen Eingliederung durch oder unterstützt Arbeitgebende in ihren Eingliederungsbemühungen. Die Studien des Forschungsprogramms orteten aber auch Verbesserungspotential, wie etwa in der Zusammenarbeit mit den Ärztinnen und Ärzten oder in der Ausweitung der Eingliederungsmassnahmen auf Jugendliche und junge Erwachsene.

20.04.2016   
Der Bundesrat hebt die unterjährige Meldepflicht neuer Arbeitnehmender auf. Dazu passt er die Verordnung über die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHVV) an.

08.04.2016   
Die Volksinitiative „Für ein bedingungsloses Grundeinkommen“ will der ganzen Bevölkerung ein menschenwürdiges Dasein und die Teilnahme am öffentlichen Leben ermöglichen. Der Bundesrat anerkennt dieses Anliegen, das bereits in der Bundesverfassung verankert ist. Dieser Auftrag soll aber weiterhin mit dem heutigen, gut ausgebauten Sozialsystem erfüllt werden, wie Bundesrat Alain Berset und Anne-Claude Demierre, Vizepräsidentin der Konferenz der kantonalen Sozialdirektorinnen und Sozialdirektoren, gemeinsam erläuterten. Über die Initiative wird am 5. Juni abgestimmt.

25.02.2016   
Um eine frühe Invalidisierung bei jungen Menschen vermehrt zu vermeiden, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Zu diesem Schluss kommt eine heute veröffentlichte Studie des BSV, die den Werdegang von jungen psychisch Kranken zwischen 18 und 29 Jahren analysiert. Sie empfiehlt, die Früherkennung zu fördern und den Einsatz von beruflichen Massnahmen zu verstärken, damit die jungen Menschen eine qualifizierte Berufsausbildung abschliessen können. Die Anzahl junger Menschen, die eine IV-Rente wegen psychischer Erkrankung erhalten, gibt zur Sorge Anlass und war einer der Hauptgründe für die Reformbemühungen zur „Weiterentwicklung der IV“, die sich in der Vernehmlassung befindet.

24.02.2016   
Der Bundesrat vereinfacht die rechtlichen Rahmenbedingungen für patronale Wohlfahrtsfonds mit Ermessensleistungen, was die Verwaltung der Fonds erleichtert. Die Änderung eines Artikels im Zivilgesetzbuch (ZGB) tritt per 1. April 2016 in Kraft und erlaubt die Umsetzung der parlamentarischen Initiative «Stärkung der Wohlfahrtsfonds mit Ermessensleistungen».

10.02.2016   
Bruno Parnisari wird neuer Vizedirektor des Bundesamts für Sozialversicherungen BSV. Dort übernimmt er per 1. August 2016 die Leitung des Geschäftsfelds Mathematik, Analysen, Statistik und Standards. Bruno Parnisari ist gegenwärtig Leiter des Ressorts Konjunktur und stellvertretender Leiter der Direktion für Wirtschaftspolitik im Staatssekretariat für Wirtschaft SECO.

04.02.2016   
Bund und Kantone wollen der Förderung des Austauschs und der Mobilität auf nationaler und internationaler Ebene neue Impulse verleihen. Zu diesem Zweck soll im Hinblick auf 2017 eine neue gemeinsame Agentur geschaffen werden. Die begleitenden Arbeiten zu diesem Prozess wurden in Angriff genommen.

03.02.2016   
Der Bundesrat nimmt auf den 1. März 2016 die Trisomie 21 in den Anhang der Verordnung über Geburtsgebrechen auf. Dadurch übernimmt die Invalidenversicherung alle notwendigen medizinischen Behandlungen, die mit Trisomie 21 einhergehen, insbesondere auch von Muskelschwäche und wegen Oligophrenie (Intelligenzminderung). Für diese war bisher die obligatorische Krankenpflegeversicherung (OKP) leistungspflichtig.

03.02.2016   
Der Bundesrat unterbreitet den Eidgenössischen Räten das Abkommen über soziale Sicherheit mit China. Es wurde im September 2015 in Peking unterzeichnet und tritt nach Abschluss der parlamentarischen Genehmigungsverfahren in beiden Staaten in Kraft.



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