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Medieninformationen

Hier finden Sie jeweils die aktuellsten Medienmitteilungen des Bundesamtes für Sozialversicherungen. Die vollständige Liste aller Medienmitteilungen inklusive Archiv ist in der Rubrik «Dokumentation» abrufbar.


16.09.2016   
Die Reform der Ergänzungsleistungen (EL) hat zum Ziel, das System der EL zu optimieren und von falschen Anreizen zu befreien. Das Leistungsniveau soll dabei grundsätzlich erhalten und das Sparkapital der obligatorischen beruflichen Vorsorge besser geschützt werden. Der Bundesrat hat die Botschaft zur EL-Reform verabschiedet. In der Vernehmlassung wurden deren Ziele und Stossrichtung begrüsst.

02.09.2016   
Die Eidgenössische Kommission für berufliche Vorsorge (BVG-Kommission) empfiehlt dem Bundesrat, den Mindestzinssatz in der beruflichen Vorsorge im Jahre 2017 von heute 1.25% auf 1% zu senken. Mit dem Mindestzinssatz wird bestimmt, zu welchem Satz das Vorsorgeguthaben der Versicherten im BVG-Obligatorium mindestens verzinst werden muss.

18.08.2016   
Unter www.kinderjugendpolitik.ch können auf der «Plattform für Kinder- und Jugendpolitik Schweiz» Informationen zur Kinder- und Jugendpolitik in der Schweiz abgefragt werden. Erstmals sind an zentraler Stelle gesamtschweizerische Informationen online verfügbar. Die Plattform schliesst damit eine Lücke. Sie wurde vom Bundesamt für Sozialversicherungen (BSV) in Zusammenarbeit mit der SODK (Konferenz der kantonalen Sozialdirektorinnen und Sozialdirektoren) entwickelt, um die Zusammenarbeit und den Informationsaustausch zwischen den Akteuren der Kinder- und Jugendpolitik zu erleichtern.

12.07.2016   
Die Renten der Frauen in der Schweiz sind im Durchschnitt 37 Prozent tiefer als die der Männer. Das entspricht fast 20 000 Franken pro Jahr. Damit liegt die Schweiz leicht unter dem EU-Durchschnitt von 40 Prozent. Dies zeigt eine heute publizierte Studie des Bundesamtes für Sozialversicherungen und des Eidgenössischen Büros für Gleichstellung. Sie bekräftigt die bereits ergriffenen Massnahmen der letzten Jahre, Frauen stärker in den Arbeitsmarkt einzubinden und Benachteiligungen gegenüber den Männern zu beseitigen.

08.07.2016   
Sozial- und Gesundheitsminister Alain Berset und die französische Sozial- und Gesundheitsministerin Marisol Touraine haben diese Woche ein Abkommen über die Krankenversicherung der Grenzgänger unterzeichnet. Das neue Abkommen ermöglicht es Personen, die nicht über eine formelle Befreiung von der Schweizer Krankenversicherungspflicht verfügen, einen entsprechenden Antrag einzureichen. Mit dem neuen System wird auch die gleichzeitige Unterstellung unter die Krankenversicherungspflicht beider Länder vermieden. Die Ministerin und der Minister werden sich im Herbst treffen, um den Dialog über die bilateralen Beziehungen im Bereich Gesundheit und soziale Sicherheit weiterzuführen.

06.07.2016   
Der Bundesrat hat beschlossen, den heutigen Stand der AHV/IV-Renten per 1. Januar 2017 beizubehalten. Die Renten der 1. Säule werden angepasst, wenn die Lohn- und Preisentwicklung dies rechtfertigen. Für 2017 ist das nicht der Fall. Ohne Rentenerhöhung bleiben auch jene Eckwerte auf dem heutigen Stand, die auf der Grundlage der minimalen AHV/IV-Rente berechnet werden. Dies gilt beispielsweise für die Grenzbeträge in der obligatorischen beruflichen Vorsorge oder die in den Ergänzungsleistungen berücksichtigten Beträge zur Deckung des allgemeinen Lebensbedarfs.

05.07.2016   
Am 25. September entscheiden die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger über die Volksinitiative «AHVplus: für eine starke AHV». Sie will die AHV-Altersrenten um zehn Prozent erhöhen. Damit würden die Ausgaben der AHV um jährlich rund 4 Milliarden, bis Ende 2030 um 5,5 Milliarden Franken ansteigen. Der Bundesrat sieht für diesen Ausbau keinen finanziellen Spielraum. Er will die Altersrenten auf dem heutigen Niveau sichern und hat dazu die Reform «Altersvorsorge 2020» vorgelegt.

30.06.2016   
Die Eidgenössische AHV/IV-Kommission empfiehlt dem Bundesrat, die AHV- und IV-Renten per 1.1.2017 auf dem heutigen Stand zu belassen. Die negative Teuerung und die schwache Lohnentwicklung rechtfertigen keine Erhöhung der Renten.

29.06.2016   
Berufstätige Eltern sollen für die Drittbetreuung ihrer Kinder weniger bezahlen, und das Betreuungsangebot soll besser auf ihre Bedürfnisse abgestimmt werden. Der Bundesrat will dazu für fünf Jahre 100 Millionen Franken als Anstossfinanzierung zur Verfügung stellen. Er hat die Botschaft zur entsprechenden Änderung des Bundesgesetzes über Finanzhilfen für familienergänzende Kinderbetreuung an das Parlament überwiesen.

29.06.2016   
Die Auflagen für die Eröffnung einer Kindertagesstätte sind angemessen und stellen keine unnötigen Hürden dar. Zu diesem Schluss kommt der Bundesrat in einem Postulatsbericht. Er erachtet eine Anpassung des geltenden Rechts auf Bundesebene nicht als angezeigt, empfiehlt jedoch den Kantonen und Gemeinden, ihren Ermessensspielraum auszunutzen.



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