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Internes Kontrollsystem (IKS)

Das Interne Kontrollsystem (IKS) ist ein wichtiges Führungsinstrument einer Vorsorgeeinrichtung.

Beim IKS handelt es sich um die Gesamtheit aller vom Stiftungsrat und der Geschäftsleitung angeordneten Vorgänge, Methoden und Kontrollmassnahmen, die dazu dienen, einen ordnungsgemässen Ablauf des betrieblichen Geschehens sicherzustellen. Die organisatorischen Massnahmen des IKS sind in die Betriebsabläufen integriert, das heisst, sie erfolgen arbeitsbegleitend oder sind dem Arbeitsvollzug unmittelbar vor- oder nachgelagert.

Die Anforderungen der verschiedenen Interessengruppen an die internen Kontrollen und an die Prüfung des IKS sind in den letzten Jahren stark gestiegen. Neben externen Interessengruppen, die ein wirksames IKS zunehmend als wesentlichen Bestandteil guter Corporate Governance betrachten, benötigen auch Stiftungsrat und Geschäftsleitung transparente und verlässliche Informationen über die Zuverlässigkeit und die Wirksamkeit des IKS.

Die Aufsicht Berufliche Vorsorge muss dessen Bestand nach Art. 13 BVV 1 prüfen. Das IKS ist als Teil der rechtmässigen Geschäftsführung von der Revisionsstelle zu prüfen und in der Bestätigung der Rechtmässigkeit der Geschäftsführung enthalten.

Je nach Grösse und Komplexität der Vorsorgeeinrichtung sind die Ausgestaltung bzw. die Anforderungen an ein IKS unterschiedlich. Infolge unterschiedlicher Voraussetzungen und Ziele können die Anforderungen an das Interne Kontrollsystem nicht für alle Unternehmen gleich sein. Trotzdem können einige allgemein gültige Anforderungen an ein IKS formuliert werden. Ein IKS ist wirksam, wenn die vorgegebenen Kontrollen verlässlich durchgeführt und überwacht werden. Eine angemessene Dokumentation stellt sicher, dass die Durchführung der Kontrollen nachvollziehbar ist.


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http://www.bsv.admin.ch/aufsichtbv/02024/02420/index.html?lang=de