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Die Zentralstelle für Familienfragen veröffentlicht eine Studie mit einem neuen Konzept für eine umfassende Prävention von Kindesmisshandlung. Für die verschiedenen Partner sowohl im öffentlichen als auch im privaten Bereich stellt der Expertenbericht zugleich Diskussionsgrundlage und Anknüpfungspunkt dar. Ziel ist es, die öffentliche Debatte anzuregen und koordinierte Präventionsmassnahmen zu fördern, um bestehende Lücken zu schliessen.
Im Zentrum der Studie stehen der Begriff Prävention und das eigentliche Präventionskonzept, aber auch die Rolle der verschiedenen Akteure, die Professionalisierung der Hilfe und die Betreuung von Kindern. Die Autorinnen und Autoren gehen auf die wichtige und natürliche Rolle der Eltern beim Schutz der Kinder ein und heben hervor, dass Kindesmisshandlung und sexuelle Gewalt die Gesellschaft auf mehreren Ebenen direkt betreffen.
Die Empfehlungen umfassen drei Handlungsebenen:
Die Zentralstelle für Familienfragen im Bundesamt für Sozialversicherung nimmt seit 1996 die Funktion einer Koordinations- und Kontaktstelle im Bereich Kinderschutz wahr. Sie erfüllt diesen Auftrag, indem sie zum Beispiel über mögliche Hilfs- und Bildungsangebote informiert, Präventionsprojekte im Bereich Kindesmisshandlung unterstützt und lanciert sowie Forschungsarbeiten fördert. Der externe Expertenbericht ist von der Zentralstelle für Familienfragen im Rahmen dieser Zuständigkeiten in Auftrag gegeben worden.
Bundesamt für Sozialversicherung
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