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IV | Die Durchführung

Nebst der Beitragszahlung treffen den Arbeitgeber im Bereich der IV keine besonderen Pflichten. Der Arbeitgeber kann jedoch einen arbeitsunfähigen Arbeitnehmenden zur Früherfassung bei der IV-Stelle melden, um gemeinsam mit der IV zu verhindern, dass die Probleme chronisch werden, und um eine schnelle Rückkehr an den Arbeitsplatz zu fördern. Im Rahmen der Eingliederung aus Rente kommt dem Arbeitgeber eine grosse Bedeutung zu. Sei es durch die Bereitstellung von Plätzen für Integrationsmassnahmen und Arbeitsversuchen, oder durch die Anstellung von Personen, die vormals eine IV-Rente bezogen haben. Die Risiken einer solchen Anstellung für Arbeitgeber wurden mit der IV-Revision 6a stark reduziert.

Kommt es zu einem Invaliditätsfall, so muss der Versicherte selbst den Anspruch bei der IV-Stelle des Wohnsitzkantons anmelden. Das Anmeldeformular ist bei den kantonalen IV-Stellen und den Ausgleichskassen erhältlich. Die Rente wird von der Ausgleichskasse ausgerichtet.

Die IV-Beiträge werden zusammen mit den Beiträgen an die AHV und die EO durch die Ausgleichskassen erhoben. Die Arbeitgeberfirma zieht wie bei der AHV und der EO die Hälfte des Beitrages vom Lohn der Arbeitnehmenden ab und leitet diese zusammen mit dem eigenen Beitrag periodisch an die Ausgleichkasse weiter. Dazu kommt noch ein Verwaltungskostenbeitrag, der vom Arbeitgeber bezahlt werden muss.


Letzte Änderung: 06.01.2016

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