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Dienstag, 9. November 2010
Produktionshalle der Band-Genossenschaft, Bern
Die nationale Konferenz zur gemeinsamen Bekämpfung der Armut hat die Gelegenheit geboten, sich mit der "Gesamtschweizerischen Strategie zur Armutsbekämpfung" des Bundes und den Positionen der zentralen Akteurinnen und Akteure auseinander zu setzen. Sie richtete sich an alle in die Prävention und Bekämpfung der Armut involvierten Organisationen und Personen. Vertieft wurde insbesondere das Thema der interinstitutionellen Zusammenarbeit (IIZ) im Hinblick auf die Wiedereingliederung von armutsgefährdeten und -betroffenen Personen in den Arbeitsmarkt. Weiter wurde das Thema Ergänzungsleistungen für Familien als mögliche Massnahme zur Bekämpfung der Familienarmut behandelt.
Ziel der eintägigen Konferenz war es, die Weiterentwicklung und Umsetzung der vom Bund definierten Strategie unter den zentralen Akteurinnen und Akteuren zu diskutieren und in einer gemeinsamen Erklärung die prioritären Handlungsfelder und die weitere Zusammenarbeit festzuhalten. Insbesondere im Programmteil des Nachmittags haben die rund 170 Teilnehmenden in kleinen Gruppen aktiv daran mitgearbeitet. Die Plätze wurden aufgrund der eingegangenen Anmeldungen anteilsmässig auf folgende Kategorien von Partnerinnen und Partnern in der Armutsbekämpfung aufgeteilt: Armutsbetroffene, Sozialhilfe (Kantons- resp. Gemeinde-/Städteebene), Arbeitslosenversicherung, Invalidenversicherung, NGOs und Kirchen, Bundesamt für Sozialversicherungen, und weitere Partner (u. a. Sozial- und Gesundheitskommissionen des Bundesparlaments, Sozialfirmen, Hochschulen, Bundesamt für Berufsbildung und Technologie). Die Teilnahmegebühren der Armutsbetroffenen und die Kosten für deren Vorbereitungsveranstaltung wurden vom Bund übernommen.
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