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Kinderschutz

Als Fachstelle des Bundes für die Kinder- und Jugendpolitik stellt das BSV im Bereich des Kinderschutzes Informationen zur Verfügung und ergreift Massnahmen, um die Zusammenarbeit mit und zwischen den verschiedenen Akteuren zu verbessern. Es pflegt zudem die Kontakte und den Austausch mit den verschiedenen Bundesämtern, welche im Bereich des Kinderschutzes tätig sind. Darüber hinaus subventioniert es Organisationen, welche sich auf nationaler Ebene für die Prävention von Kindesmisshandlung und Vernachlässigung engagieren. Es stützt sich dabei auf die Stellungnahme des Bundesrats vom 27. Juni 1995 zum Bericht Kindesmisshandlung in der Schweiz sowie auf die Verordnung über Massnahmen zum Schutz von Kindern und Jugendlichen sowie zur Stärkung der Kinderrechte.

Finanzhilfen

Kredit Kindesschutz

Das BSV verfügt über einen Kredit «Kindesschutz» in der Höhe von rund 900'000 Franken pro Jahr. Es kann entweder Leistungsverträge mit Partnerorganisationen abschliessen, die gesamtschweizerisch oder sprachregional tätig sind, oder mittels Verfügung einzelne Projekte finanzieren.

Aktuell Begünstigte

Zurzeit sind folgende Gelder durch Leistungsverträge gebunden:

Typ: PDF
Leistungsvereinbarungen des BSV im Kinderschutzbereich
Gültig ab 15.12.2015 | Grösse: 38 kb | Typ: PDF

Bericht des Bundesrates «Pro Juventute Beratung und Hilfe 147» vom Juli 2013

Die Postulate Fiala (10.3994) und Schmid-Federer (10.4018) forderten vom Bundesrat die Prüfung einer langfristigen Erhöhung des Bundesbeitrages an das Angebot «Pro Juventute Beratung und Hilfe 147» sowie der Möglichkeit einer finanziell wirksamen, langfristig tragfähigen Trägerschaft.

Der Bundesrat hat am 3. Juli 2013 in Erfüllung der Postulate den Bericht «Pro Juventute Beratung und Hilfe 147» verabschiedet.

Im Bericht kommt er zum Schluss, dass eine Erhöhung der Finanzhilfen des Bundes an das Angebot «Beratung und Hilfe 147» nicht angezeigt ist. Die finanzielle Lage der nationalen Stiftung Pro Juventute hat sich seit dem Einreichedatum der Postulate grundlegend verbessert. Der Bundesrat erachtet daher die Höhe der bisherigen Finanzhilfen als angemessen und ausreichend.

Typ: PDF
Bundesratsbericht Pro Juventute Beratung und Hilfe 147
Gültig ab 01.07.2013 | Grösse: 454 kb | Typ: PDF

Schutz der Kinder und Jugendlichen vor Gewalt und Vernachlässigung in der Familie

Bericht des Bundesrates „Gewalt und Vernachlässigung in der Familie" vom Juni 2012

Im Postulat Fehr (07.3725) vom 5. Oktober 2007 wurde der Bundesrat aufgefordert, in einem Aktionsplan konkrete Massnahmen vorzuschlagen, wie Kinder besser vor Gewalt in der Familie geschützt werden können.

Der Bundesrat hat am 27. Juni 2012 in Erfüllung des Postulats Fehr (07.3725) den Bericht „Gewalt und Vernachlässigung in der Familie: notwendige Massnahmen im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe und der staatlichen Sanktionierung" verabschiedet.

Der Bericht behandelt die physische, psychische und sexuelle Gewalt von Eltern, Stiefeltern oder anderen Erziehenden gegen Kinder (Kindesmisshandlung), die Vernachlässigung von Kindern und Jugendlichen in der Familie sowie Gewalt unter den Eltern, die Kinder und Jugendliche miterleben. Kinder und Jugendliche leiden unter diesen Formen von Gewalt und Vernachlässigung. Die Folgen sind gesundheitliche und soziale Schäden mit hohen Kosten.

Im Bericht wird das komplexe Themengebiet analysiert und es wird eine Auslegeordnung der Massnahmen präsentiert, die zur Prävention oder Intervention notwendig sind. Der Bundesrat will insbesondere die Akteure auf kantonaler Ebene bei der Erfüllung ihrer Aufgaben in der Kinder- und Jugendhilfe unterstützen. Dazu kann der Bund ab 2014 unter anderem Finanzhilfen an kantonale Programme zur Weiterentwicklung des Kinder- und Jugendschutzes gewähren (via Art. 26 des Kinder- und Jugendförderungsgesetzes KJFG).

Typ: PDF
Bericht Postulat Fehr: Gewalt und Vernachlässigung in der Familie
Gültig ab 27.06.2012 | Grösse: 1470 kb | Typ: PDF

Der Bericht kann bestellt werden bei:

Bundesamt für Sozialversicherungen, Bibliothek, 3003 Bern

E-Mail: bibliothek@bsv.admin.ch

Studie "Kindesschutzsysteme: Ein internationaler Vergleich guter Praxis"

Das BSV hat sich an der Finanzierung der Studie „Kindesschutzsysteme: Ein internationaler Vergleich guter Praxis" beteiligt. Sie vergleicht die Kindesschutzsysteme von Australien, Deutschland, Finnland, Grossbritannien und Schweden und leitet daraus Empfehlungen für die Schweiz ab. Die Studie liegt vor in Englisch, Deutsch, Französisch und Italienisch.

Typ: PDF
Studie "Kindesschutzsysteme: Ein internationaler Vergleich guter Praxis"
Gültig ab 21.01.2014 | Grösse: 3858 kb | Typ: PDF

Typ: PDF
Zusammenfassung Studie "Kindesschutzsysteme"
Gültig ab 21.01.2014 | Grösse: 287 kb | Typ: PDF


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http://www.bsv.admin.ch/themen/kinder_jugend_alter/00066/index.html?lang=de