Familienergänzende Kinderbetreuung

Das Bundesgesetz über Finanzhilfen für familienergänzende Kinderbetreuung ist seit dem 1. Februar 2003 in Kraft. Es handelt sich um ein befristetes Impulsprogramm, das die Schaffung zusätzlicher Plätze für die Tagesbetreuung von Kindern fördern soll, damit die Eltern Erwerbsarbeit bzw. Ausbildung und Familie besser vereinbaren können.

Aktuell

Bilanz nach 14 Jahren

Die Finanzhilfen des Bundes für familienergänzende Kinderbetreuung entsprechen nach wie vor einem grossen Bedürfnis: Im Berichtsjahr (Februar 2016 bis Januar 2017) sind erneut 323 Gesuche eingereicht worden. Insgesamt konnten in den 14 Jahren seit Inkrafttreten des Bundesgesetzes rund 3‘000 Gesuche bewilligt werden. Der Bund hat damit die Schaffung von über 54‘500 neuen Betreuungsplätzen mit insgesamt 353 Mio. Franken unterstützt. 210 Gesuche, mit denen weitere 5‘300 Plätze gefördert werden sollen, sind noch in Bearbeitung.

Liste der bewilligten Gesuche (Stand 01.02.2017)

Verteilung der bewilligten Gesuche auf die Kantone und Gemeinden (Stand 01.02.2017)


EDI erlässt Prioritätenordnung

Ende Januar 2019 läuft die zweite Verlängerung des Impulsprogramms des Bundes für den Ausbau von Kinderbetreuungsplätzen aus. Die Finanzhilfen des Bundes entsprechen nach wie vor einem grossen Bedürfnis. Das Eidgenössische Departement des Innern (EDI) geht davon aus, dass der aktuell noch zur Verfügung stehende Kredit nicht bis Ende Januar 2019 reichen wird. Aus diesem Grund erlässt das EDI auf den 1. Februar 2017 eine Prioritätenordnung, mit der eine möglichst ausgewogene regionale Verteilung der Mittel erreicht werden soll.


Letzte Änderung 20.02.2017

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