Coronavirus: Massnahmen im Bereich der Beruflichen Vorsorge

Covid-19-Verordnung Arbeitgeberbeitragsreserve

In Art. 16 Covid-19-Gesetz vom 25. September 2020 hat das Parlament den Bundesrat ermächtigt, zur Überbrückung von Liquiditätsengpässen weiterhin vorzusehen, dass Arbeitgeber die Arbeitgeberbeitragsreserven für die Vergütung der Arbeitnehmerbeiträge an die berufliche Vorsorge verwenden dürfen. Der Bundesrat kann diese Massnahmen, die er im Rahmen seiner Notverordnungskompetenz zur Bekämpfung der Folgen der Corona-Krise mit Erlass der Covid-19-Verordnung Arbeitgeberbeitragsreserve am 25. März 2020 beschlossen hatte und die bis zum 26. September 2020 befristet war (Covid-19-Verordnung), somit weiterführen. Eine entsprechende Verordnung ist in Vorbereitung.

Übergangsbestimmung zu Art. 47a BVG

Ebenfalls hat das Parlament anlässlich des Erlasses des Covid-19-Gesetzes eine Übergangsbestimmung zu Art. 47a BVG ins Grundesgesetz über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge (BVG) aufgenommen (s. Art. 20 Covid-19-Gesetz). Damit können über 58-jährige Versicherte, die bereits nach dem 31. Juli 2020 einen unfreiwilligen Arbeitsplatzverlustes erleiden, die Weiterführung ihrer Versicherung ab dem 1. Januar 2021 beantragen.

Covid-19-Gesetz

 

Dokumente

Covid-19-Verordnung berufliche Vorsorge (PDF, 299 kB, 25.03.2020)Verordnung über die Verwendung von Arbeitgeberbeitragsreserven für die Vergütung der Arbeitnehmerbeiträge an die berufliche Vorsorge im Zusammenhang mit dem Coronavirus

Letzte Änderung 07.10.2020

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https://www.bsv.admin.ch/content/bsv/de/home/sozialversicherungen/bv/grundlagen-und-gesetze/bv-corona.html