Entschädigung für Erwerbsausfall bei Massnahmen gegen das Coronavirus: Personen in arbeitgeberähnliche Stellung

Der Corona-Erwerbsersatz ist eine Finanzhilfe zur Unterstützung von Personen, die aufgrund von Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus einen Erwerbsausfall erleiden. 

Voraussetzung ist für alle Personen, dass sie obligatorisch in der AHV versichert sind (d. h. in der Schweiz wohnhaft sind oder arbeiten).

Pro Person und Bezugstag wird nur aufgrund einer Anspruchsgrundlage eine Entschädigung ausgerichtet. Ein Anspruch auf die Entschädigung besteht nur, wenn infolge amtlicher Massnahmen gegen das Coronavirus die Erwerbstätigkeit unterbrochen oder stark eingeschränkt wird und eine Einkommenseinbusse eintritt. 

In welcher Situation besteht ein Anspruch auf die Entschädigung?

Allgemeine Fragen

Wie hoch ist die Entschädigung?

Die Höhe der Entschädigung wird aufgrund des Lohnes bzw. bei Selbstständigerwerbenden aufgrund des AHV-pflichtigen Einkommens (Akontobeiträge 2019 oder definitive Beitragsverfügung 2019) vor Beginn der Pandemie berechnet. Personen in arbeitgeberähnlicher Stellung (z. B. Geschäftsführer einer GmbH) gelten hier als Arbeitnehmende. Die Entschädigung beträgt 80 % des Einkommens, höchstens jedoch 196 Franken pro Tag.

Berechnungsbeispiel für Personen in arbeitgeberähnlicher Stellung:

Manuel C. ist Geschäftsführer seiner eigenen GmbH und bezog 2019 ein durchschnittliches monatliches AHV-Einkommen von 4000 Franken. Infolge der aktuellen Situation musste er sein Einkommen auf 1000 Franken reduzieren. Sein Lohnausfall beträgt somit 3000 Franken. Um die Entschädigung zu berechnen, wird der Lohnausfall mit 0,8 multipliziert und durch 30 Tage geteilt. Im Fall von Manuel C. beträgt die Entschädigung somit 80 Franken pro Tag (3000 x 0,8 / 30 Tage = 80 Franken pro Tag).

Der Corona-Erwerbsersatz untersteht der Beitragspflicht. Das heisst, es werden die üblichen Beiträge für die AHV, die IV, die Erwerbsersatzordnung EO und gegebenenfalls die Arbeitslosenversicherung ALV abgezogen.

Welches Einkommen ist für die Berechnung der Entschädigung massgebend?

Massgebend ist das AHV-pflichtige Einkommen 2019. Für Selbstständigerwerbende ist es entweder das Einkommen aus den Akontobeiträgen 2019 oder das der Beitragsverfügung 2019 zugrundeliegende Einkommen, sofern vorhanden.

Für Arbeitnehmende (mit Ausnahme von Personen in arbeitgeberähnlicher Stellung) ist es das letzte Einkommen aus der vor Beginn des Erwerbsunterbruchs ausgeübten beruflichen Tätigkeit. Bei unregelmässigen Einkommen wird auf die letzten 3 Monatslöhne abgestellt. Bei regelmässigen Einkommen wird in der Regel das Einkommen des letzten Monats berücksichtigt.

Wenn Sie zwischen dem 17. März und dem 16. September 2020 bereits eine Entschädigung erhalten haben, wird die Höhe des Taggeldes bis Ende Juni 2021 weiter auf dieser Grundlage berechnet.

Haben Sie zwischen dem 17. März und dem 16. September 2020 keine Entschädigung erhalten, wird die Höhe des Taggeldes auf der Grundlage der Akontobeiträge für 2019 oder der Steuerveranlagung 2019 berechnet, sofern diese vorliegt.

Für die Bemessung der Entschädigung von Leistungsansprüchen wird ab dem 1. Juli 2021 das Einkommen der Steuerveranlagung 2019 – falls vorhanden und vorteilhafter – berücksichtigt. Diese Reglung gilt für künftige Ansprüche ab dem Zeitpunkt, in dem die Steuerveranlagung vorliegt. Eine rückwirkende Geltendmachung ist nicht möglich.

Habe ich Anspruch auf Entschädigung, wenn ich im Homeoffice arbeiten kann?

Nein, wenn die Erwerbstätigkeit im Homeoffice verrichtet werden kann, besteht kein Anspruch auf die Entschädigung. Können Sie nicht oder nur teilweise von zu Hause aus arbeiten, haben Sie Anspruch auf eine Entschädigung für Erwerbsaufall.

Wie kann ich die Entschädigung beantragen?

Die Entschädigung wird nicht automatisch ausbezahlt. Sie müssen sie bei der zuständigen AHV-Ausgleichskasse beantragen. Die Ausgleichskasse prüft, ob die Anspruchsvoraussetzungen erfüllt sind, und zahlt Ihnen gegebenenfalls die Zulage. 

Es gibt zwei verschiedene Formulare, je nach Ausgangslage:

Wenn Sie gleichzeitig angestellt und selbstständigerwerbend sind, müssen Sie den Antrag bei derjenigen Ausgleichskasse einreichen, bei der Sie für Ihre selbstständige Erwerbstätigkeit Beiträge bezahlen.

Die zuständige Ausgleichskasse ist jene AHV-Ausgleichskasse, die Ihre Beiträge einzieht. Sie müssen auf dem Formular angeben, warum die Erwerbstätigkeit nicht im Homeoffice verrichtet werden kann.

Besonders gefährdete Personen müssen mit einem ärztlichen Attest belegen, dass sie zur Gruppe der besonders gefährdeten Personen gehören. Zudem muss der Arbeitgeber bestätigen, dass die Arbeit nicht von zu Hause aus verrichtet und keine andere Aufgabe zugewiesen werden kann.

Die letzte Frist zur Einreichung eines Antrags für die Zeit vom 17. September 2020 bis zum 31. Dezember 2021 ist der 31. März 2022. Für den Zeitraum vom 17. März bis zum 16. September 2020 kann keine Entschädigung mehr beantragt werden. Unrechtmässig bezogene Leistungen müssen zurückerstattet werden.

Muss der Corona-Erwerbsersatz versteuert werden?

Ja, die Entschädigung muss in der Steuererklärung angegeben werden. Als Nachweis gilt die Auszahlungsmeldung.

Wie wird die Entschädigung mit anderen Leistungen koordiniert?

Leistungen anderer Sozial- oder Privatversicherungen gehen dem Anspruch auf Corona-Erwerbsersatz vor. Grundsätzlich haben Sie in diesen Fällen nur dann Anspruch, wenn Sie beispielsweise bei Arbeitsunfähigkeit eine Resterwerbstätigkeit aufweisen oder Ihre Kurzarbeitsentschädigung nicht die ganze Periode abdeckt. Detaillierte Informationen zur Kurzarbeitsentschädigung finden Sie hier.

Wie kann ich mich wehren, wenn ich mit dem Entscheid der Ausgleichskasse nicht einverstanden bin?

Wenn Ihnen der Anspruch verweigert wurde, weil die Ausgleichskasse die Voraussetzungen nicht als erfüllt sieht, oder wenn Sie mit der Höhe der Entschädigung nicht einverstanden sind, können Sie gegen den Entscheid der Kasse Einsprache erheben. Wenn Sie die Höhe der Entschädigung beanstanden, können Sie von der Ausgleichskasse eine Verfügung verlangen, gegen die Sie Einspruch erheben können. Die Verfügung der Ausgleichskasse enthält die nötigen Informationen dazu. Es gelten die bei den Sozialversicherungen üblichen Rechtsmittel.

Quarantäne

Welche Voraussetzungen muss ich erfüllen?

Sie müssen sich in einer ärztlich oder behördlich verordneten Quarantäne befinden. Die Quarantänemassnahme muss mit einem ärztlichen Attest oder mit der behördlichen Anordnung belegt werden. Eine Benachrichtigung der SwissCovid App reicht nicht.

Wenn Sie krank sind und in Isolation müssen, erhalten Sie die Entschädigung nicht.

Information BAG: Isolation und Quarantäne (admin.ch)

Quarantäne nach Reiserückkehr

Sie haben Anspruch auf die Entschädigung, wenn das Land, in das Sie gereist sind, zum Zeitpunkt der Reise nicht auf der Liste der Länder und Gebiete mit hohem Infektionsrisiko stand. Das heisst, wenn Sie in ein Land gereist sind, das offiziell auf dieser Liste steht, und Sie wussten, dass bei Ihrer Rückkehr eine Quarantänepflicht besteht, so haben Sie keinen Anspruch auf die Entschädigung.

Das BAG führt die Länder- und Gebietsliste und aktualisiert sie regelmässig.

Ich bin Grenzgängerin oder Grenzgänger. Habe ich Anspruch auf die Entschädigung?

Wenn Sie in der Schweiz angestellt oder selbstständigerwerbend sind und in einem Nachbarland wohnen, können Sie im Quarantänefall Anspruch auf die Entschädigung haben. Es gelten die gleichen Rechte und Anspruchsvoraussetzungen wie für in der Schweiz wohnhafte Personen. Sind Sie durch andere Gründe an der Arbeit verhindert, beispielsweise durch eine Grenzschliessung, haben Sie hingegen keinen Anspruch auf die Entschädigung.

Für welchen Zeitraum erhalte ich die Entschädigung infolge Quarantäne?

Es besteht Anspruch auf höchstens sieben Taggelder. Wird die Quarantäne früher aufgehoben, haben Sie Anspruch auf die tatsächliche Anzahl Tage. Müssen Sie erneut in Quarantäne, haben Sie wieder Anspruch auf sieben Taggelder.

(Bis 7. Februar 2021 endete der Anspruch mit dem Ablauf der Quarantäne, spätestens jedoch mit der Auszahlung von zehn Taggeldern).

Wann muss ich den Anspruch auf die Entschädigung anmelden?

Nach Ablauf der Quarantäne. Die Entschädigung wird nach Ablauf der Quarantäne ausbezahlt. Der letzte Tag für die Anmeldung ist der 31. März 2022.

Besonders gefährdete Personen

Welche Voraussetzungen muss ich erfüllen?

Sie müssen zu der Gruppe der besonders gefährdeten Personen gehören und dies mit einem ärztlichen Attest belegen. Wer zu dieser Gruppe gehört, wird in Anhang 7 der Covid-19-Verordnung 3 erklärt. Voraussetzung ist auch, dass Sie Ihre Erwerbstätigkeit unterbrechen müssen, wobei es keine Rolle spielt, ob sie angestellt oder selbstständigerwerbend sind oder eine leitende Funktion bekleiden. Können Sie nicht oder nur teilweise von zu Hause aus arbeiten, haben Sie Anspruch auf eine Entschädigung für Erwerbsaufall.

Für welchen Zeitraum erhalte ich die Entschädigung, wenn ich als besonders gefährdete Person gelte?

Der Anspruch für besonders gefährdete Personen beginnt frühestens am 18. Januar 2021 und endet am 31. Oktober 2021. Es gibt keine maximale Bezugsdauer, solange die anderen Voraussetzungen erfüllt sind. Für besonders gefährdete Personen endet der Anspruch auf die Entschädigung im Zeitpunkt der Wiederaufnahme der Arbeit im Homeoffice oder am Arbeitsort; spätestens jedoch am 31. Oktober 2021. Vollständig geimpfte Personen (siehe Informationen des BAG zu diesem Thema) gelten nicht mehr als gefährdet.

Wann muss ich den Anspruch auf die Entschädigung anmelden?

Sobald ein Erwerbsausfall vorliegt. Der Anspruch beginnt frühestens am 18. Januar 2021. Der letzte Tag für die Anmeldung ist der 31. März 2022.

Veranstaltungsverbot

Angesichts der Wiederaufnahme der Aktivitäten in diesem Bereich und deren Entwicklung besteht ab dem 1. September 2021 kein Anspruch mehr auf eine Entschädigung infolge eines generellen Veranstaltungsverbots, ausser bei Grossveranstaltungen, die von den zuständigen kantonalen Behörden bewilligt werden müssen (Art. 16 Covid-19-Verordnung besondere Lage). Ab dem 1. September 2021 können Betroffene dieses Sektors, die infolge der noch geltenden Einschränkungen einen Erwerbsausfall erleiden, den Anspruch auf die Leistung aufgrund einer erheblichen Einschränkung der Erwerbstätigkeit geltend machen.

Erhebliche Einschränkung der Erwerbstätigkeit

Betriebsschliessung

Welche Voraussetzungen muss ich erfüllen?

Sie müssen selbstständigerwerbend oder in leitender Position Ihres Unternehmens sein und im Jahr 2019 ein AHV-pflichtiges Erwerbseinkommen von mindestens 10 000 Franken erzielt haben. Ausserdem haben Sie einen Erwerbsausfall (bei leitenden Angestellten: Lohnausfall), weil Ihr Unternehmen oder Betrieb auf Anordnung der kantonalen Behörden oder auf Bundesebene geschlossen wurde. Ehegattinnen und Ehegatten sowie eingetragene Partnerinnen und Partner, die im Unternehmen arbeiten, haben ebenfalls Anspruch auf Corona-Erwerbsersatz, wenn sie im Antragsmonat einen Lohnausfall haben.

Habe ich Anspruch auf die Entschädigung, wenn ich meinen Betrieb freiwillig schliesse?

Nein, es besteht nur Anspruch auf die Entschädigung, wenn es sich um eine kantonale oder auf Bundesebene beschlossene Betriebsschliessung handelt.

Kann ich gleichzeitig als angestellte und als selbstständigerwerbende Person eine Entschädigung erhalten?

Ja, das ist möglich. Für die unselbständige (Teilzeit-)Tätigkeit können Sie eine Kurzarbeitsentschädigung erhalten und als Selbstständigerwerbende gleichzeitig den Erwerbsersatz aufgrund der Schliessung Ihres Betriebs.

Für welchen Zeitraum erhalte ich die Entschädigung?

Für die gesamte Dauer der Schliessung, jedoch frühestens ab dem 17. September 2020 und nicht länger als bis zum 31. Dezember 2021.

Wann muss ich den Anspruch auf die Entschädigung anmelden?

Der Antrag muss jeweils am Ende des Antragsmonats eingereicht werden, solange die Schliessung dauert. Der letzte Tag für die Eingabe von Anträgen ist der 31. März 2022.

Ausfall der Kinderbetreuung bei Schliessung von Schulen oder Kinderbetreuungseinrichtungen

Welche Voraussetzungen muss ich erfüllen?

Sie sind Eltern eines oder mehrerer Kinder unter 12 Jahren und erleiden einen Erwerbsausfall, weil Sie Ihre Kinder betreuen müssen, die nicht mehr wie üblich betreut werden können.

Der Betreuungsbedarf muss auf Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus zurückzuführen sein, wie z. B. die Schliessung von Schulen, Krippen, Kindergärten oder die Tatsache, dass die Betreuung nicht mehr möglich ist, weil sie von einer Person übernommen wurde, die sich auf ärztliche oder behördliche Anweisung in Quarantäne befindet. Befindet sich Ihr Kind selbst in Quarantäne, haben Sie Anspruch auf die Entschädigung, wenn Sie Ihre Erwerbstätigkeit für die Betreuung unterbrechen müssen. Ist die Betreuung jedoch weiterhin möglich, beispielsweise durch Ihren Ehepartner oder Ihre Partnerin oder durch eine andere Person, ist eine Entschädigung nicht notwendig.

Wenn Sie sich dafür entscheiden, Ihre Kinder nicht mehr in die externe Kinderbetreuung zu schicken (z. B. in die Kita), obwohl dieser Dienst weiterhin zur Verfügung steht, haben Sie keinen Anspruch auf die Entschädigung.

Sind Sie Eltern einer oder eines Jugendlichen mit einer gesundheitlichen Beeinträchtigung und erhalten einen Intensivpflegezuschlag der IV, haben Sie bis zum vollendeten 18. Altersjahr des Kindes Anspruch. Bei Jugendlichen in einer Sonderschule bzw. Institution, die geschlossen wurde, besteht der Anspruch bis zum vollendeten 20. Altersjahr. Wenn Sie hingegen keinen Intensivpflegezuschlag erhalten und Ihr Kind in einer Regelschule integrativ geschult wird, haben Sie nur bis zum vollendeten 12. Altersjahr des Kindes Anspruch auf die Entschädigung.

Habe ich auch Anspruch auf die Entschädigung, wenn ich Teilzeit arbeite?

Massgebend ist immer nur der Erwerbsausfall, der Umfang der Beschäftigung spielt keine Rolle. Wenn Sie zum Beispiel drei Tage in der Woche arbeiten und jetzt zwei Tage davon die Kinder betreuen müssen, werden Sie für diese zwei Tage entschädigt.

Gibt es die Entschädigung auch dann, wenn die Kinder Schulferien haben?

Grundsätzlich nicht, da Sie normalerweise für diese Zeit eine alternative Betreuungslösung organisieren müssen. Wenn jedoch die für die Schulferien geplante Betreuungslösung wegen des Coronavirus nicht zur Verfügung steht (z. B. wenn das Ferienlager oder die Freizeitaktivität abgesagt wurde), haben Sie Anspruch auf die Entschädigung. Die Zeit der Schulferien richtet sich nach den offiziellen Schulferien Ihres Wohnkantons.

Für welchen Zeitraum erhalte ich die Entschädigung?

Der Anspruch beginnt am 4. Tag, an dem Sie alle Anspruchsvoraussetzungen erfüllen. Der Anspruch endet, wenn eine Betreuungslösung gefunden wurde oder die Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus aufgehoben werden (z. B. wenn die Betreuungsstruktur wieder öffnet). Er endet auch, wenn Sie Ihren Arbeitsplatz verlieren oder Ihre Erwerbstätigkeit aufgeben. Dies gilt sinngemäss für Eltern, die selbstständigerwerbend sind.

Wenn die Betreuungseinrichtung oder die Schule schrittweise öffnet und Ihr Kind nur teilweise betreut werden kann, können Sie für die benötigte Zeit weiterhin eine Betreuungsentschädigung beantragen. Dafür müssen Sie bei der Ausgleichskasse einen Nachweis Ihrer Situation einreichen. Der Anspruch endet spätestens am 31. Dezember 2021.

Haben beide Eltern einen Anspruch auf die Entschädigung?

Ja, Vater und Mutter können Anspruch auf die Entschädigung haben. Wenn beide Eltern die Anspruchsvoraussetzungen erfüllen, wird pro Arbeitstag nur ein Taggeld ausbezahlt, da die Kinderbetreuung von einem Elternteil allein bewältigt werden kann.

Ich bin Grenzgängerin oder Grenzgänger. Habe ich Anspruch auf die Entschädigung?

Wenn Sie in der Schweiz angestellt oder selbstständigerwerbend sind und in einem Nachbarland wohnen, können Sie Anspruch auf die Entschädigung für Eltern geltend machen. Es gelten die gleichen Rechte und Anspruchsvoraussetzungen wie für in der Schweiz wohnhafte Personen. Sind Sie durch andere Gründe an der Arbeit verhindert, beispielsweise durch eine Grenzschliessung, haben Sie hingegen keinen Anspruch auf die Entschädigung.

Ich bin Grenzgängerin bzw. Grenzgänger. Habe ich Anspruch auf die Entschädigung, wenn die Schule oder die Krippe meines Kindes aufgrund einer Massnahme zur Bekämpfung der Pandemie geschlossen wird?

Ja, auch wenn Ihr Kind in einem Nachbarland der Schweiz zur Schule geht, können Sie als Grenzgängerin oder Grenzgänger mit einer Anstellung in der Schweiz Anspruch auf eine Betreuungsentschädigung haben. In diesem Fall gelten die gleichen Rechte und Anspruchsvoraussetzungen wie für die anderen Eltern.

Letzte Änderung 21.09.2021

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