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Medienmitteilungen

  • 5. Februar 2026

    BSV – Statistik über die Familienzulagen 2024 liegt vor

    Im Jahr 2024 wurden gesamthaft Familienzulagen in der Höhe von 6,6 Milliarden Franken ausbezahlt. Den mit 96 Prozent grössten Anteil machten die Leistungen gemäss Bundesgesetz über die Familienzulagen (FamZG) aus, der Rest entfiel auf Familienzulagen in der Landwirtschaft sowie auf weitere Versicherungssysteme (AVIG, IV). Insgesamt wurden 2,6 Millionen Familienzulagen an rund 1,4 Million Bezüger/‑innen ausgerichtet. Im Rahmen des FamZG wurden total 6,5 Milliarden Franken ausbezahlt. Die Kinderzulagen beanspruchten 71 Prozent, die Ausbildungszulagen 29 Prozent und die Geburts- und Adoptionszulagen 1 Prozent. Finanziert wurden die Zulagen grösstenteils von den Arbeitgebern, mit einem mittleren gewichteten Beitragssatz in der Höhe von 1,59 Prozent auf dem Lohn.

  • 29. Januar 2026

    Mathieu Erb wird neuer Leiter des Geschäftsfeldes «AHV, Berufliche Vorsorge und EL» des BSV

    Mathieu Erb wird neuer Vizedirektor des Bundesamts für Sozialversicherungen (BSV) und wird die Leitung des Geschäftsfeldes «AHV, Berufliche Vorsorge und EL» (ABEL) übernehmen. Er folgt auf Colette Nova, die Ende Februar 2026 in Pension gehen wird.

  • 28. Januar 2026

    Zinslose Anlage von Freizügigkeitsgeldern der Auffangeinrichtung

    In einem Tiefzinsumfeld soll die Auffangeinrichtung BVG Freizügigkeitsgelder weiterhin zinslos bei der Bundestresorerie anlegen können. Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 28. Januar 2026 eine entsprechende Gesetzesänderung in die Vernehmlassung geschickt. Die Vernehmlassung dauert bis am 30. März 2026.

  • 28. Januar 2026

    Rolle der AHV-Ausgleichskassen: Bundesrat sieht keinen Handlungsbedarf

    Die Rollen der kantonalen und der Verbandsausgleichskassen der AHV und ihr Verhältnis zueinander sind im Gesetz klar geregelt. Ein Postulat forderte vom Bundesrat zu prüfen, wie die rechtlichen Regeln besser durchgesetzt werden können. In seinem an der Sitzung vom 28. Januar 2026 verabschiedeten Bericht legt der Bundesrat dar, dass er keinen Handlungsbedarf sieht.

  • 22. Januar 2026

    Ausschreibung des Forschungsprojekts «Nationale Alterspolitik – Grundlagen und Strategieentwicklung»

    Das Projekt soll Grundlagen liefern, um eine aktualisierte Strategie für eine schweizerische Alterspolitik zu erarbeiten, und es soll die Strategieentwicklung begleiten. Im ersten Modul geht es darum, Daten und Wissen zur demografischen Entwicklung und Situation älterer Menschen in verschiedenen Bereichen aufzuarbeiten, die Herausforderungen der Alterspolitik zu identifizieren und dies in einem Bericht zu synthetisieren. Im zweiten Modul begleitet das Mandat das BSV während des gesamten Prozesses der Strategieentwicklung, insbesondere bei der Vorbereitung, Durchführung und Dokumentation von Workshops oder anderen Treffen mit beteiligten Akteuren. Eingabefrist für die Offerten ist der 6. März 2026.

  • 16. Dezember 2025

    Wirtschaftliche Folgen von Scheidungen gerechter verteilen

    Die Mehrheit der Familien in der Schweiz lebt das «modernisierte traditionelle» Familienmodell. Sie sind nach einer Scheidung einem höheren Risiko ausgesetzt, in eine ungleiche wirtschaftliche Situation zu geraten. Meist sind es die Mütter, die dann finanziell schlechter dastehen.

  • 10. Dezember 2025

    Publikation der Sozialversicherungsstatistik SVS und der ATSG-Jahresnotiz 2025

    Im Rahmen der Berichterstattung über die Durchführung der Sozialversicherungen publiziert das Bundesamt für Sozialversicherungen die Schweizerische Sozialversicherungsstatistik SVS 2025 und die ATSG-Jahresnotiz 2025.

  • 5. Dezember 2025

    1e-Vorsorge auf Freizügigkeitseinrichtungen übertragen: Bundesrat verabschiedet Botschaft

    Arbeitnehmende, die in der 2. Säule in einem sogenannten 1e-Vorsorgeplan mit wählbarem Anlagerisiko versichert sind, sollen ihr Vorsorgeguthaben bei einem Stellenwechsel vorübergehend auf eine Freizügigkeitseinrichtung übertragen können. Dies gilt, wenn das Guthaben andernfalls in eine Vorsorgeeinrichtung eingebracht werden müsste, die keine Wahl der Anlagestrategie zulässt. Zudem soll generell sichergestellt werden, dass Vorsorgeguthaben nicht auf Freizügigkeitseinrichtungen verbleiben, obwohl die Versicherten diese Guthaben wieder in eine Pensionskasse einbringen müssten. Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 5. Dezember 2025 die Ergebnisse der Vernehmlassung zur Änderung des Freizügigkeitsgesetzes zur Kenntnis genommen und die Botschaft zuhanden des Parlaments verabschiedet.

  • 4. Dezember 2025

    Studie zeigt, dass die Information zu den Ergänzungsleistungen noch verbessert werden kann

    Menschen, die mit ihrer AHV- oder IV-Rente und mit anderem Einkommen oder Vermögen ihre minimalen Lebenskosten nicht decken können, haben Anspruch auf Ergänzungsleistungen (EL). Das Gesetz verpflichtet die Kantone, die Öffentlichkeit angemessen über die Ergänzungsleistungen zu informieren, damit potenzielle Begünstigte ihre Rechte kennen und wissen, welche Schritte sie unternehmen müssen. Eine Studie im Auftrag des Bundesamts für Sozialversicherungen (BSV) hat analysiert, wie die Kantone über die Ergänzungsleistungen (EL) informieren und wie das Anmeldeverfahren abläuft. Sie befragte AHV-Rentenbeziehende über ihren Informationsstand zu den EL und macht verschiedene Vorschläge, wie die Information und Unterstützung für die Versicherten verbessert werden können.

  • 26. November 2025

    Familienzulagen: voller Lastenausgleich ab 2029 in allen Kantonen

    Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 26. November 2025 entschieden, den vollen Lastenausgleich unter den Familienausgleichskassen in den Kantonen per 1. Januar 2026 in Kraft zu setzen. Es gilt eine Übergangsfrist von drei Jahren. Damit wird die vom Parlament verabschiedete Änderung des Familienzulagengesetzes umgesetzt. Derzeit steht es den Kantonen frei, ob sie einen vollen, teilweisen oder keinen Lastenausgleich durchführen.

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Bundesamt für Sozialversicherungen