Wir sichern Zukunft.
Das BSV sorgt dafür, dass das Netz der sozialen Sicherheit funktioniert und laufend an neue Herausforderungen sowie gesellschaftliche Entwicklungen angepasst wird. Zudem koordiniert es die Arbeiten des Bundes in den Bereichen Armutsprävention und -bekämpfung. Darüber hinaus ist es das bundespolitische Kompetenzzentrum für allgemeine sozialpolitische Fragen sowie für die Themen Familie, Kinder, Jugend, Alter und das Zusammenleben der Generationen.
Im Fokus

Umsetzung der Initiative für eine 13. AHV-Rente
Die 13. AHV-Rente wird im Dezember 2026 erstmals ausbezahlt. An seiner Sitzung vom 12. November 2025 hat der Bundesrat die Zahlungsmodalitäten verabschiedet. Über die Finanzierung wird derzeit im Parlament beraten.

AHV2030: Die AHV stabilisieren und modernisieren
Die Reform AHV2030 will die finanzielle Lage der AHV für den Zeitraum 2030 bis 2040 langfristig stabilisieren und die Versicherung an die gesellschaftliche Entwicklung anpassen. Der Bundesrat hat die Leitlinien dieser Reform festgelegt.

Verstärkte Digitalisierung von AHV und IV: Bundesgesetz über Informationssysteme in den Sozialversicherungen (BISS)
Bürgerinnen und Bürger sollen künftig einfach, schnell und sicher Zugriff auf ihre Daten aus AHV und IV haben. Zudem sollen die Behörden automatisiert und sicher Daten austauschen können. Mit diesen Zielen hat der Bundesrat das neue Bundesgesetz über Informationssysteme in den Sozialversicherungen (BISS) erarbeitet. Damit schafft er die rechtliche Grundlage für eine effiziente und sichere elektronische Kommunikation in der 1. Säule sowie für weitere Sozialversicherungen.

EO für Rekrutinnen und Rekruten
Alle Rekrutinnen und Rekruten erhalten während ihrer Grundausbildung (RS) eine einheitliche Grundentschädigung (Erwerbsersatz) von 69 Franken pro geleistetem Diensttag (inkl. Samstag/Sonntag), zusätzlich zum Sold. Dies unabhängig davon, ob sie vor der RS erwerbstätig oder in Ausbildung waren.

Volksinitiative zur Abschaffung der Rentenplafonierung für Ehepaare
Mit der Volksinitiative «Ja zu fairen AHV-Renten» fordert die Mitte-Partei die Gleichstellung der Ehe in der Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung. Ehepaare sollen gegenüber anderen Lebensgemeinschaften in der AHV und IV nicht mehr benachteiligt werden.

Anpassung der Witwen- und Witwerrenten
Der Bundesrat will die vom Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) festgestellte Ungleichbehandlung von Witwern und Witwen beseitigen und die Hinterlassenenrenten an die gesellschaftliche Entwicklung anpassen. Diese sollen auf die Betreuungs- und Erziehungszeit ausgerichtet und unabhängig vom Zivilstand der Eltern gewährt werden. Weiter soll dem Finanzierungsbedarf der AHV und dem Auftrag zur Sanierung der Bundesfinanzen Rechnung getragen werden.
Medienmitteilungen, News
Wirtschaftliche Folgen von Scheidungen gerechter verteilen
Die Mehrheit der Familien in der Schweiz lebt das «modernisierte traditionelle» Familienmodell. Sie sind nach einer Scheidung einem höheren Risiko ausgesetzt, in eine ungleiche wirtschaftliche Situation zu geraten. Meist sind es die Mütter, die dann finanziell schlechter dastehen.
Publikation der Sozialversicherungsstatistik SVS und der ATSG-Jahresnotiz 2025
Im Rahmen der Berichterstattung über die Durchführung der Sozialversicherungen publiziert das Bundesamt für Sozialversicherungen die Schweizerische Sozialversicherungsstatistik SVS 2025 und die ATSG-Jahresnotiz 2025.
1e-Vorsorge auf Freizügigkeitseinrichtungen übertragen: Bundesrat verabschiedet Botschaft
Arbeitnehmende, die in der 2. Säule in einem sogenannten 1e-Vorsorgeplan mit wählbarem Anlagerisiko versichert sind, sollen ihr Vorsorgeguthaben bei einem Stellenwechsel vorübergehend auf eine Freizügigkeitseinrichtung übertragen können. Dies gilt, wenn das Guthaben andernfalls in eine Vorsorgeeinrichtung eingebracht werden müsste, die keine Wahl der Anlagestrategie zulässt. Zudem soll generell sichergestellt werden, dass Vorsorgeguthaben nicht auf Freizügigkeitseinrichtungen verbleiben, obwohl die Versicherten diese Guthaben wieder in eine Pensionskasse einbringen müssten. Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 5. Dezember 2025 die Ergebnisse der Vernehmlassung zur Änderung des Freizügigkeitsgesetzes zur Kenntnis genommen und die Botschaft zuhanden des Parlaments verabschiedet.
Aktuell in der «Sozialen Sicherheit»

Die zweite Säule – ein internationaler Sonderfall
Das System der beruflichen Vorsorge der Schweiz bildet im internationalen Vergleich eine Ausnahme: Während die meisten Länder in dieser Vorsorgekategorie auf freiwillige Systeme oder Tarifverhandlungen setzen, kombiniert die Schweiz eine gesetzlich verankerte, obligatorische Vorsorge mit einer Finanzierung im Kapitaldeckungsverfahren.

Wintersession: Parlament stärkt Familien, Erwerbstätige und IV-Versicherte
In der Wintersession 2025 hat das Parlament zentrale Beschlüsse zur sozialen Sicherheit gefasst: mehr Unterstützung für Kitas, einheitlichere Leistungen in der Erwerbsersatzordnung, neue Regeln für IV-Gutachten sowie Anreize für Arbeit im Rentenalter.

«Die ZAS ist eine Türöffnerin für die Digitalisierung in der ersten Säule»
Die Zentrale Ausgleichsstelle (ZAS) spielt eine Schlüsselrolle bei der Digitalisierung der ersten Säule. Im Interview erklärt der abtretende Direktor Adrien Dupraz die Funktionen der ZAS und spricht über die Herausforderungen eines dezentralen Systems.
Unsere weiteren Informationsangebote

Magazin «Soziale Sicherheit»
Die «Soziale Sicherheit» ist die publizistische Plattform des BSV.

Geschichte der sozialen Sicherheit
Entdecken Sie die Geschichte der sozialen Sicherheit in der Schweiz.
Jugend und Medien
Das Informationsportal zur Förderung von Medienkompetenzen.

Nationale Plattform gegen Armut
Die Nationale Plattform zur Prävention und Bekämpfung von Armut.
Nationales Armutsmonitoring
Daten zur Armut in der Schweiz.

Plattform Kinder- und Jugendpolitik
Die Plattform des BSV und der SODK fördert die Zusammenarbeit der Fachpersonen in der Kinder- und Jugendpolitik.
