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Medienmitteilungen

  • 27. Juli 2026

    Berufliche Eingliederung: Über 19’000 IV-Versicherte schafften 2025 den Schritt in den Arbeitsmarkt

    Rund 61’000 Personen haben 2025 an beruflichen Eingliederungsmassnahmen der IV teilgenommen, 3’300 mehr als im Vorjahr und gut dreimal mehr als noch 2008. Von den über 41’000 Personen, die eine berufliche Eingliederung abgeschlossen haben, hatten rund 19’200 eine Anstellung und weitere 7’000 Personen waren wieder erwerbsfähig für den ersten Arbeitsmarkt, aber noch ohne Anstellung. Dies zeigen die neuesten Zahlen, die das Bundesamt für Sozialversicherung (BSV) heute publiziert hat.

  • 2. Juli 2026

    Neue Finanzperspektiven der Sozialwerke: weitere Verschlechterung bei der IV

    Das Bundesamt für Sozialversicherungen (BSV) hat die Finanzperspektiven von AHV, IV, EO und EL aktualisiert. Die finanziellen Aussichten der IV haben sich weiter verschlechtert. Ohne Gegenmassnahmen steigt das jährliche Defizit bis 2030 auf schätzungsweise rund 800 Millionen Franken. Hauptgrund ist der starke Anstieg der Neurenten. Das Eidg. Departement des Innern (EDI) zieht deshalb die Vernehmlassung zur IV-Reform zeitlich vor. Bei der AHV kippt das Umlageergebnis 2026 ins Negative. Grund ist die 13. AHV-Rente, die in diesem Jahr erstmals ausbezahlt wird, aber derzeit nicht finanziert ist.

  • 29. Juni 2026

    Das BSV publiziert erstmals den Gesamtbericht zum Audit in der IV

    Das Bundesamt für Sozialversicherungen führt jährliche Audits bei allen 26 IV-Stellen durch. Der Gesamtauditbericht wird dieses Jahr erstmals publiziert, um die Transparenz der Aufsicht zu erhöhen. Das Geschäftsfeld IV ist verantwortlich für die Aufsicht über die IV-Stellen und das Audit ist eines der Hauptinstrumente dieser Aufsicht. Geprüft wurde 2025 unter anderem, ob die Hilflosenentschädigungen korrekt zugesprochen werden und ob Informatiksicherheit und Datenschutz gewährleistet sind.

  • 24. Juni 2026

    Forschungsberichte: «Wirtschaftliche und gesellschaftliche Auswirkungen verschiedener Massnahmen zur finanziellen Stabilisierung der AHV»

    Demografik und BAK Economics haben im Auftrag des Bundesamtes für Sozialversicherungen die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Auswirkungen unterschiedlicher Massnahmen zur finanziellen Stabilisierung der AHV analysiert. Während die Studie von Demografik den aktuellen Stand in der empirischen Literatur syntethisiert, schätzt BAK Economics die möglichen Auswirkugen anhand quantitativer Mikro-Analysen und einer Makro-Modellsimulation für die Schweiz. Die Berichte liegen in deutscher Sprache vor mit Zusammenfassungen in Deutsch, Französisch, Italienisch und Englisch. Die gedruckte Publikation kann ab August 2026 bestellt werden (Bundesamt für Bauten und Logistik BBL, 3003 Bern, www.bundespublikationen.ch, Bestellnummern 318.010.7/26D (Literatur-Studie) 318.010.8/26D(Modell-Studie)).

  • 12. Juni 2026

    Verordnungsanpassungen in der 2. und 3. Säule

    Ab dem 1. Juni 2027 haben die Versicherten in der Säule 3a mehr Flexibilität bei der Bezeichnung der Begünstigten ihrer Leistungen. Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 12. Juni 2026 zudem mehrere Verordnungen zur obligatorischen beruflichen Vorsorge (BVG) angepasst. Mit diesen Anpassungen wird einerseits die Koordination mit der Einführung der 13. Altersrente in der AHV sichergestellt. Andererseits erhalten die Vorsorgeeinrichtungen Zugang zu kurzfristiger Liquidität zur Abdeckung von Wechselkursrisiken.

  • 28. Mai 2026

    Die Taschenstatistik «Sozialversicherungen der Schweiz 2026» ist erschienen

    Die Taschenstatistik liefert aktuelle Angaben über die Gesamtrechnung der Sozialversicherungen und die einzelnen Zweige. Gedruckte Gratisexemplare sind ab August 2026 verfügbar; Bestellung via Bundesamt für Bauten und Logistik (BBL), Vertrieb Publikationen, CH-3003 Bern, www.bundespublikationen.admin.ch (Bestellnummer: 318.001.26D). Die Taschenstatistik «Sozialversicherungen der Schweiz 2026» liegt auch in französischer, italienischer und englischer Sprache vor.

  • 26. Mai 2026

    AHV-Statistik 2025 erschienen:

    Im Dezember 2025 erhielten 2 635 200 Personen in der Schweiz oder im Ausland eine Alters- und 229 600 Personen eine Hinterlassenenrente. Im Vergleich zum Vorjahr hat die Zahl der Altersrentenbeziehenden um 1,6 % und damit um netto 40 400 Personen zugenommen. Im Jahr 2025 entrichteten die Versicherten Beiträge in der Höhe von 39,3 Milliarden Franken. Der Bund als zweitwichtigste Finanzierungsquelle steuerte 10,8 Milliarden bei. Über das Mehrwertsteuerprozent zugunsten der AHV wurden Einnahmen von 4,7 Milliarden Franken erzielt.

  • 26. Mai 2026

    Die Statistik der Ergänzungsleistungen zu AHV und IV 2025 ist erschienen

    Die EL-Ausgaben stiegen im Jahr 2025 um 4,7 % auf 6,2 Milliarden Franken. Der Anteil des Bundes an diesen Kosten betrug rund 34 %, den Rest tragen die Kantone. 231 900 Personen erhielten im Dezember 2025 Ergänzungsleistungen (EL) zur Altersversicherung. Das sind 6000 Personen oder 2,6 % mehr als Ende 2024. Der Anteil der Personen mit einer Altersrente, die auf EL angewiesen sind, ist mit 12,3 % leicht gestiegen. 126 100 Personen bezogen Ende 2025 eine EL zur Invalidenversicherung. Das sind 4300 Personen oder 3,5 % mehr als im Vorjahr. Der Anteil der IV-Rentner/innen mit EL stieg um 0,6 Prozentpunkte auf 49,8 %. Eine wichtige Aufgabe übernehmen die EL bei der Finanzierung eines Heimaufenthalts. Ende 2025 wohnten 65 000 Personen mit EL in einem Heim. Sie erhielten im Durchschnitt einen monatlichen Betrag von rund 3 900 Franken. Das ist fast dreimal mehr als der EL-Betrag für eine Person zu Hause.

  • 26. Mai 2026

    Die Statistik zu den Überbrückungsleistungen 2025 ist erschienen

    Die ÜL-Ausgaben stiegen im Jahr 2025 um 10,1 % auf 30,3 Millionen Franken. Die Kosten werden vollumfänglich durch den Bund getragen. Circa 900 Personen erhielten im Dezember 2025 eine Überbrückungsleistung (ÜL). Das sind praktisch gleich viele Personen wie Ende 2024. Die ausgesteuerten Personen zwischen 60 und 64 haben 2025 im Vergleich zu 2024 um 20 % zugenommen. Diese Zahlen sind provisorisch, da Anmeldungen Ende Jahr noch nicht vollständig in den Daten erfasst sind. Die gesetzlich festgeschriebene Evaluation der ÜL (Art. 28 ÜLG; https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2021/373/de#sec_10) erfolgt nächstes Jahr, wenn die Daten aus den ersten fünf Jahren vorliegen. Die Publikation dieser Evaluation ist ebenfalls für das kommende Jahr geplant.

  • 21. Mai 2026

    Betriebsergebnisse 2025: positiv für die AHV und die EO, negativ für die IV

    Die drei Sozialversicherungen schliessen das Geschäftsjahr 2025 mit einem positiven Umlageergebnis von CHF 1'844 Millionen für die AHV, einem negativen Umlageergebnis von CHF 209 Millionen für die IV und einem positiven Umlageergebnis von CHF 179 Millionen für die EO ab. Die gute Performance der Finanzmärkte im Jahr 2025, die hauptsächlich von Aktien, Gold und Wechselkurseffekten getragen wurde, ermöglichte es den drei Ausgleichsfonds, positive Anlageergebnisse zu verzeichnen. Dies führt zu einem positiven Betriebsergebnis von CHF 4'445 Millionen für die AHV, einem negativen Betriebsergebnis von CHF 213 Millionen für die IV und einem positiven Betriebsergebnis von CHF 305 Millionen für die EO. Die Schuld der IV gegenüber der AHV bleibt unverändert bei CHF 10'284 Millionen. Per 31. Dezember 2025 belief sich das von compenswiss verwaltete Vermögen auf CHF 50'691 Millionen.

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