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Medienmitteilungen

  • 3. März 2026

    Publikation des Forschungsberichts «Fallführung – Umsetzung der Neuerungen in der Invalidenversicherung»

    Die jüngste, am 1. Januar 2022 in Kraft getretene Revision des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG), die sogenannte Weiterentwicklung der IV, hat die Fallführung durch verschiedene Neuerungen gestärkt. Eine vom Bundesamt für Sozialversicherungen in Auftrag gegebene Studie hat die Umsetzung dieser Neuerungen durch die kantonalen IV-Stellen evaluiert. Die Ergebnisse zeigen, dass die Stärkung der Fallführung von Leitungspersonen und Mitarbeitenden überwiegend als positive Weiterentwicklung der bestehenden Praxis eingeordnet wird. Hervorgehoben werden klarere Abläufe, eine stärkere Eingliederungsorientierung sowie eine verbesserte interne und externe Koordination. Je nach Grösse unterscheidet sich in den IV-Stellen die Organisation der Fallführung hinsichtlich Spezialisierung, Planung und Umgang mit Auflagen.Der Bericht liegt in deutscher Sprache vor mit Zusammenfassungen in Deutsch, Französisch, Italienisch und Englisch. Die gedruckte Publikation kann ab Ende März 2026 bestellt werden (Bundesamt für Bauten und Logistik BBL, 3003 Bern, www.bundespublikationen.ch, Bestellnummer 318.010.6/26D).

  • 25. Februar 2026

    Inklusions-Initiative: Der Bundesrat verabschiedet die Botschaft zum indirekten Gegenvorschlag

    Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 25. Februar 2026 die Botschaft zur Volksinitiative «Für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen (Inklusions-Initiative)» und zum indirekten Gegenvorschlag verabschiedet. Er lehnt die Initiative ab, will die Anliegen jedoch mit einem indirekten Gegenvorschlag aufnehmen. Vorgesehen sind ein verbindlicher Rahmen zur Förderung der Inklusion sowie Massnahmen im Bereich der Invalidenversicherung (IV).

  • 17. Februar 2026

    Robuste Performance 2025 von compenswiss bei finanziellen Herausforderungen für AHV und IV

    compenswiss (Ausgleichsfonds AHV/IV/EO) schliesst das Geschäftsjahr 2025 mit einem soliden Anlageresultat und einer Nettorendite von 6.34 % ab. Dieses positive Ergebnis ist hauptsächlich auf Aktien, Gold und Währungseffekte zurückzuführen. Ende 2025 belief sich das verwaltete Vermögen auf 50'550 Millionen Franken, gegenüber 46'102 Millionen Franken im Vorjahr. Die kurz- und mittelfristigen Finanzperspektiven für den AHV- sowie den IV-Ausgleichsfonds sind jedoch angespannt.

  • 11. Februar 2026

    Der Bundesrat legt die Leitlinien der nächsten IV-Reform fest

    Der Verbleib am Arbeitsplatz sowie die Integration oder Reintegration der Versicherten in den Arbeitsmarkt soll weiter gefördert werden. Das ist das Ziel der nächsten Reform der Invalidenversicherung (IV), der sogenannten Integrationsreform. An seiner Sitzung vom 11. Februar 2026 hat der Bundesrat deren Leitlinien beschlossen. Eine der zentralen Massnahmen der Revision ist die Einführung einer neuen Integrationsleistung. Gleichzeitig müssen alle möglichen Massnahmen getroffen werden, damit eine Zusatzfinanzierung für die IV nicht notwendig wird. Sollte dies nicht genügen, schlägt der Bundesrat vor, die Lohnbeiträge um 0,1 bis 0,2 Prozentpunkte zu erhöhen. Das Eidgenössische Departement des Innern (EDI) ist zudem beauftragt, Massnahmen zu prüfen, um kurzfristig die für die Finanzierung der laufenden Ausgaben nötigen flüssigen Mittel sicherzustellen, falls sich die finanzielle Lage der Versicherung schneller als erwartet verschlechtern sollte.

  • 5. Februar 2026

    BSV – Statistik über die Familienzulagen 2024 liegt vor

    Im Jahr 2024 wurden gesamthaft Familienzulagen in der Höhe von 6,6 Milliarden Franken ausbezahlt. Den mit 96 Prozent grössten Anteil machten die Leistungen gemäss Bundesgesetz über die Familienzulagen (FamZG) aus, der Rest entfiel auf Familienzulagen in der Landwirtschaft sowie auf weitere Versicherungssysteme (AVIG, IV). Insgesamt wurden 2,6 Millionen Familienzulagen an rund 1,4 Million Bezüger/‑innen ausgerichtet. Im Rahmen des FamZG wurden total 6,5 Milliarden Franken ausbezahlt. Die Kinderzulagen beanspruchten 71 Prozent, die Ausbildungszulagen 29 Prozent und die Geburts- und Adoptionszulagen 1 Prozent. Finanziert wurden die Zulagen grösstenteils von den Arbeitgebern, mit einem mittleren gewichteten Beitragssatz in der Höhe von 1,59 Prozent auf dem Lohn.

  • 29. Januar 2026

    Mathieu Erb wird neuer Leiter des Geschäftsfeldes «AHV, Berufliche Vorsorge und EL» des BSV

    Mathieu Erb wird neuer Vizedirektor des Bundesamts für Sozialversicherungen (BSV) und wird die Leitung des Geschäftsfeldes «AHV, Berufliche Vorsorge und EL» (ABEL) übernehmen. Er folgt auf Colette Nova, die Ende Februar 2026 in Pension gehen wird.

  • 28. Januar 2026

    Zinslose Anlage von Freizügigkeitsgeldern der Auffangeinrichtung

    In einem Tiefzinsumfeld soll die Auffangeinrichtung BVG Freizügigkeitsgelder weiterhin zinslos bei der Bundestresorerie anlegen können. Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 28. Januar 2026 eine entsprechende Gesetzesänderung in die Vernehmlassung geschickt. Die Vernehmlassung dauert bis am 30. März 2026.

  • 28. Januar 2026

    Rolle der AHV-Ausgleichskassen: Bundesrat sieht keinen Handlungsbedarf

    Die Rollen der kantonalen und der Verbandsausgleichskassen der AHV und ihr Verhältnis zueinander sind im Gesetz klar geregelt. Ein Postulat forderte vom Bundesrat zu prüfen, wie die rechtlichen Regeln besser durchgesetzt werden können. In seinem an der Sitzung vom 28. Januar 2026 verabschiedeten Bericht legt der Bundesrat dar, dass er keinen Handlungsbedarf sieht.

  • 22. Januar 2026

    Ausschreibung des Forschungsprojekts «Nationale Alterspolitik – Grundlagen und Strategieentwicklung»

    Das Projekt soll Grundlagen liefern, um eine aktualisierte Strategie für eine schweizerische Alterspolitik zu erarbeiten, und es soll die Strategieentwicklung begleiten. Im ersten Modul geht es darum, Daten und Wissen zur demografischen Entwicklung und Situation älterer Menschen in verschiedenen Bereichen aufzuarbeiten, die Herausforderungen der Alterspolitik zu identifizieren und dies in einem Bericht zu synthetisieren. Im zweiten Modul begleitet das Mandat das BSV während des gesamten Prozesses der Strategieentwicklung, insbesondere bei der Vorbereitung, Durchführung und Dokumentation von Workshops oder anderen Treffen mit beteiligten Akteuren. Eingabefrist für die Offerten ist der 6. März 2026.

  • 16. Dezember 2025

    Wirtschaftliche Folgen von Scheidungen gerechter verteilen

    Die Mehrheit der Familien in der Schweiz lebt das «modernisierte traditionelle» Familienmodell. Sie sind nach einer Scheidung einem höheren Risiko ausgesetzt, in eine ungleiche wirtschaftliche Situation zu geraten. Meist sind es die Mütter, die dann finanziell schlechter dastehen.

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Bundesamt für Sozialversicherungen