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Warnung

Falsche Mails im Namen des BSV

Aktualisiert am 16. Jan. 2026

Zurzeit zirkulieren Mails im Namen von BSV-Direktorin Doris Bianchi, in denen die Empfänger zu Rückerstattungen aufgefordert werden. Wir weisen darauf hin, dass das Bundesamt für Sozialversicherungen KEINE solchen Mails verschickt, weder an Privatpersonen, noch an Institutionen. Es handelt sich hier um einen Phishing- und CEO-Fraud-Versuch, der dem Bundesamt für Cybersicherheit (BACS) bereits gemeldet wurde. Ignorieren Sie daher derartige Mails und klicken Sie insbesondere NICHT auf die darin enthaltenen Links.

Ressortforschung im BSV

Ressortforschung ist die Evaluation und Forschung des Bundes, deren Ergebnisse von der Bundesverwaltung und der Bundespolitik zur Erfüllung ihrer Aufgaben benötigt werden.

Entscheidungsgrundlagen

Die Ressortforschung des BSV erarbeitet wissenschaftliche Grundlagen für die Politikentwicklung und -ausgestaltung in der Sozialen Sicherheit, für legislative Arbeiten, für Vollzugsarbeiten im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben, oder für die Beantwortung und Umsetzung von parlamentarischen Vorstössen.

Die Ressortforschung des BSV umfasst Forschung und Evaluation in vier Themenbereichen:

  • Altersvorsorge
  • Behinderung / Invalidität
  • Familie, Generationen und Gesellschaft
  • Grundlagen und Weiterentwicklung der Sozialen Sicherheit

Die Ausgestaltung und die Funktion der Ressortforschung werden vom Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation ausführlich erklärt.

Laufende und abgeschlossene Projekte sind auf der Forschungsdatenbank des Bundes ARAMIS dokumentiert.

Methodenvielfalt

Ressortforschung ist auf Politikgestaltung und -umsetzung ausgerichtet, sie ist politik- und zeitnah, lösungs- und anwendungsorientiert. Dafür bedient sie sich verschiedener Forschungs- bzw. Evaluationsmethoden, wie z. B. Befragungen von Expertinnen und Experten, Vollzugstellen oder der Bevölkerung, statistischer Auswertungen und Modellrechnungen.

Ausschreibung und Publikation

Das BSV lässt wissenschaftliche Studien vorwiegend durch externe wissenschaftliche Expertinnen und Experten oder Institute erarbeiten. Die Vergabe der Arbeiten erfolgt in der Regel aufgrund eines Offertverfahrens. Die aktuellen Ausschreibungen können online eingesehen werden. Die Projekte werden durch amtsinterne und -externe Fachexpertinnen und -experten begleitet. Die Schlussberichte werden in der Reihe Beiträge zur Sozialen Sicherheit des BSV publiziert. Zudem erscheint ein Fachartikel in der Sozialen Sicherheit, der Online-Publikation des BSV.

Evaluationen

Im Rahmen der Ressortforschung werden unter anderem die Konzeption, Umsetzung und die Wirkungen von rechtlichen Vorgaben, politischen Programmen, Finanzhilfen etc. evaluiert.

Das Bundesamt für Justiz BJ hat zahlreiche Informationen zu Wirksamkeitsüberprüfungen respektive Evaluationen von Gesetzen zusammengestellt.

Die Evaluationstätigkeit des BSV ist den Evaluations-Standards der Schweizerischen Evaluationsgesellschaft (SEVAL) verpflichtet. Diese formulieren zentrale Prinzipien zur Qualitätssicherung von Evaluationen.

Regulierungsfolgenabschätzung

Die Regulierungsfolgenabschätzung (RFA) ist ein Instrument zur Untersuchung und Darstellung der sozialen und ökonomischen Auswirkungen von Vorlagen des Bundes. Mit dem Quick-Check werden die Auswirkungen von Vorhaben des Bundes zu einem frühen Zeitpunkt grob abgeschätzt und auf dieser Grundlage entschieden, in welchem Umfang die RFA durchgeführt werden soll.

Forschungsprogramme zur Invalidenversicherung

Das BSV führt mehrjährige Forschungsprogramme zu Invalidität und Behinderung sowie zur Umsetzung des Invalidenversicherungsgesetzes durch. Aktuell läuft das vierte Forschungsprogramm mit zahlreichen Evaluationsprojekten zur 2022 in Kraft getretenen Gesetzesanpassung, der sogenannten Weiterentwicklung der IV.

Grundlagen und weitere Informationen

Archiv Forschung mit WiSiER

Auf Basis des Datensatzes Wirtschaftliche Situation von Personen im Erwerbs- und im Rentenalter (WiSiER) wurden acht Studien zur Analyse der wirtschaftlichen Situation von Personen im Erwerbs- und Rentenalter erstellt. Der Datensatz musste Ende 2023 gelöscht werden.