Familienorganisationen

Das Bundesamt für Sozialversicherungen (BSV) ist für den Kredit «Familienorganisationen» zuständig. Die Höhe dieses jährlich durch das Parlament bewilligten Kredits beläuft sich gegenwärtig auf knapp 2 Millionen Franken. Über diesen Kredit kann der Bund Organisationen, die Tätigkeiten zugunsten von Familien wahrnehmen, mittels Finanzhilfen unterstützen. Die Finanzhilfen können ausschliesslich an Familienorganisationen ausgerichtet werden, die in der ganzen Schweiz oder im ganzen Gebiet einer Sprachregion tätig sind.

Gegenwärtig begünstigte Familienorganisationen

Im Jahr 2020 werden fünf Familienorganisationen mit Finanzhilfen unterstützt.

Die Verträge mit diesen Familienorganisationen werden bis Ende 2021 verlängert.

Neue gesetzliche Grundlage

Familienorganisationen erhalten seit 1949 Finanzhilfen des Bundes. Bis jetzt wurden die Finanzhilfen direkt gestützt auf die Bundesverfassung gewährt. Anlässlich der Revision des Familienzulagengesetzes (FamZG) wurde eine gesetzliche Grundlage für die Gewährung von Finanzhilfen an Familienorganisationen geschaffen. Die Eidgenössischen Räte haben die Änderung des FamZG am 27. September 2019 verabschiedet.

Am 19. Juni 2020 hat der Bundesrat entschieden, die neuen Gesetzesbestimmungen und die neu geschaffene Verordnung über Finanzhilfen an Familienorganisationen (FOrgV) auf den 1. August 2020 in Kraft zu setzen.

Die Medienmitteilung vom 19. Juni 2020 sowie die neuen Verordnungsbestimmungen und die dazugehörigen Erläuterungen sind unter folgender Adresse abrufbar:

Vertragsperiode 2022-2025

Finanzhilfen an Familienorganisationen für die nächste Vertragsperiode werden gestützt auf die neuen rechtlichen Grundlagen gewährt. Die nächste Vertragsperiode dauert vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2025.

Im August 2020 wird das BSV an dieser Stelle darüber informieren, wann interessierte Familienorganisationen Gesuche um Finanzhilfen für die Vertragsperiode 2022-2025 einreichen können. Das BSV wird ebenfalls im August 2020 das Formular bereitstellen, das für die Einreichung von Gesuchen verwendet werden muss.

 

Letzte Änderung 31.07.2020

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