Alters- und Hinterlassenenversicherung AHV

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Durch die AHV soll bei Wegfall des Erwerbseinkommens infolge von Alter oder Tod der Existenzgrundbedarf gedeckt werden. Die AHV erbringt Leistungen im Alter (Altersrente) oder an die Hinterlassenen (Witwen-, Witwer- und Waisenrenten). Die Leistungen sind abhängig von der Höhe des bisherigen Einkommens und der Beitragsdauer. Grundsätzlich sind alle Personen, die in der Schweiz wohnhaft sind oder arbeiten, in der AHV obligatorisch versichert.

Die AHV basiert auf dem Umlageverfahren: Die heute wirtschaftlich aktive Generation finanziert die heutigen Rentnerinnen und Rentner. Der Aufbau eines Kapitalstocks findet nicht statt. Beitragspflichtig sind alle in der Schweiz erwerbstätigen Männer und Frauen. Die Beiträge werden je zur Hälfte durch die Arbeitgebenden und die Arbeitnehmenden bezahlt. Selbstständigerwerbende bezahlen ihre Sozialversicherungsbeiträge selber. In der Schweiz wohnhafte nichterwerbstätige Personen sind ebenfalls beitragspflichtig. Massgebliches Kriterium für die Beitragsbemessung sind hier die sozialen Verhältnisse.

Im Fokus

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Witwerrrenten: Urteil des EGMR

Gemäss geltendem Gesetz erhalten verwitwete Männer eine Witwenrente, solange ihre Kinder weniger als 18 Jahre alt sind. Witwen hingegen kriegen die Rente auch dann, wenn die Kinder bereits erwachsen sind. Der EGMR erklärte diese Ungleichbehandlung im Oktober 2022 für diskriminierend.

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Stabilisierung der AHV (AHV 21)

Mit der Reform AHV 21 wird das Niveau der Renten gehalten und die Finanzierung der AHV bis 2030 gesichert. Sie verbessert den flexiblen Beginn des Rentenbezugs und setzt Anreize für eine längere Erwerbstätigkeit.

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50 Jahre Dreisäulenkonzept: neues Erklärvideo

Vor 50 Jahren haben Volk und Kantone das Dreisäulenkonzept zur Sicherung der Alters-, Invaliden- und Hinterlassenenvorsorge an der Urne angenommen. Aus diesem Anlass hat das BSV ein Erklärvideo produziert.

Änderungen auf 1. Januar 2023

Die AHV/IV-Renten werden per 1. Januar 2023 der aktuellen Preis- und Lohnentwicklung angepasst und um 2,5% erhöht. Diese Anpassung gemäss dem gesetzlichen Mischindex hat der Bundesrat an seiner Sitzung vom 12. Oktober 2022 beschlossen. Die Minimalrente der AHV/IV beträgt neu 1225 Franken pro Monat. Die Beträge für die Erwerbsersatzentschädigung werden ebenfalls angepasst. Gleichzeitig werden Anpassungen im Beitragsbereich sowie bei den Ergänzungsleistungen, bei den Überbrückungsleistungen und in der obligatorischen beruflichen Vorsorge vorgenommen.

Zinsabzug auf dem investierten Eigenkapital

Der vom Einkommen abzuziehende Zins des im Betrieb investierten Eigenkapitals (Art. 18 Abs. 2 AHVV) von Selbständigerwerbenden beträgt für das Jahr 2021 0% (2020: 0%)

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Informationen für Versicherte

Ansprechpartner für Fragen von Versicherten zu AHV, IV, EO, EL und Familienzulagen sind in erster Linie die Ausgleichskassen und die IV-Stellen:

Das BSV hat Antworten auf häufig gestellte Fragen auf folgender Seite zusammengestellt:

Beiträge-A-1610

Beiträge

Wer muss AHV/IV/EO/ALV-Beiträge bezahlen? Auf welchen Einkommen werden die Beiträge erhoben? Wie funktioniert der Beitragsbezug?

Vollzug-A-1610

Informationen für Vollzugspartner

Rundschreiben, Wegleitungen, Weisungen und weitere Informationen und Dokumente zum Vollzug der Sozialversicherungen.

Ausgleichsfondsgesetz

Ab 2019 werden die Ausgleichsfonds von AHV, IV und EO durch eine öffentlich-rechtliche Anstalt des Bundes mit der Bezeichnung «compenswiss (Ausgleichsfonds AHV/IV/EO)» verwaltet.

Forschung und Evaluation

In der Ressortforschung werden Grundlagen für die Politikevaluation und -entwicklung, die Gesetzgebung und den Vollzug erarbeitet.

Geschichte der Sozialen Sicherheit

Geschichte der Sozialen Sicherheit

Entdecken Sie die Geschichte der Sozialen Sicherheit in der Schweiz.

Letzte Änderung 22.11.2022

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