Vorsorgeausgleich bei Scheidung

Per 1.1.2017 ändert sich bei einer Scheidung der Vorsorgeausgleich: Bei einer Scheidung oder bei der Auflösung einer eingetragenen Partnerschaft wird das Guthaben aus der beruflichen Vorsorge unter den Eheleuten oder den Partnern/Partnerinnen künftig gerechter aufgeteilt.

Neu wird auch dann geteilt, wenn ein Ehegatte zu diesem Zeitpunkt bereits pensioniert oder invalid ist. Die Vorsorge- und Freizügigkeitseinrichtungen werden ausserdem verpflichtet, der Zentralstelle 2. Säule periodisch alle Inhaber von Vorsorgeguthaben zu melden. Bestehende Renten aus bisherigen Scheidungsurteilen können unter bestimmten Voraussetzungen innerhalb eines Jahres in Vorsorgerenten nach neuem Recht umgewandelt werden.

Umrechnung des Rentenanteils in lebenslange Rente (Art. 19h FZV)

Mit diesem Rechner wird der beim Vorsorgeausgleich zugesprochene Rentenanteil von der Vorsorgeeinrichtung in eine lebenslange Rente für den berechtigten Gatten umgerechnet (vgl. Art. 124a Abs. 3 ZGB, Art. 19h und Anhang FZV).

Formular für die Anfrage an Vorsorge- oder Freizügigkeitseinrichtung bei Scheidung oder Auflösung einer eingetragenen Partnerschaft

Dieses Formular kann für das Einholen von den im Hinblick auf den Vorsorgeausgleich notwendigen Informationen bei Vorsorge- und Freizügigkeitseinrichtungen verwendet werden. Es besteht keine Pflicht zur Verwendung. 

Weitere Informationen zu den Neuerungen

Letzte Änderung 09.06.2017

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