Grundlagen

Diese Seite enthält Grundinformationen über die Hauptthemen der beruflichen Vorsorge.

Sinn und Zweck der beruflichen Vorsorge

Die berufliche Vorsorge hat als zweite Säule neben der AHV/IV/EL als 1. Säule die Aufgabe, den Versicherten die Fortsetzung ihrer bisherigen Lebenshaltung in angemessener Weise zu ermöglichen. Sie strebt dabei das Ziel an, mit der ersten Säule zusammen ein Renteneinkommen von rund 60 Prozent des letzten Lohnes zu erreichen.

Organisation und Finanzierung der beruflichen Vorsorge

Diese Seite gibt einen Überblick über die Organisation und das Finanzierungssystem der beruflichen Vorsorge.

Gebundene Selbstvorsorge (Säule 3a)

Seit dem Jahr 1972 ist die individuelle Vorsorge als dritte Säule des schweizerischen Dreisäulenkonzepts der Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge in der Bundesverfassung (BV) verankert. Danach soll der Bund in Zusammenarbeit mit den Kantonen die Selbstvorsorge durch Massnahmen der Fiskal- und Eigentumspolitik fördern.

Wohneigentumsförderung mit Mitteln der beruflichen Vorsorge

Das BVG ermöglicht Versicherten, den Erwerb ihres Wohneigentums mit ihrem Vorsorgeguthaben zu finanzieren. Folgend werden die Möglichkeiten und die gesetzlichen Bedingungen zusammengefasst.

Rechtsgutachten zur Zulässigkeit von Negativzinsen bei Freizügigkeitskonten in Form der reinen Sparlösung (nur auf Französisch verfügbar) (PDF, 630 kB, 01.03.2018)Freizügigkeitsgelder müssen entweder bei einer Versicherung (als Freizügigkeitspolice) oder bei einer Freizügigkeitseinrichtung deponiert werden. Bei Freizügigkeitseinrichtungen ist das Wertschriftensparen oder eine reine Sparlösung möglich. Das Rechtsgutachten äussert sich zur Frage, ob die Freizügigkeitseinrichtungen bei der reinen Sparlösung Negativzinsen anwenden dürfen.

Vorsorgeausgleich bei Scheidung: Neuerungen per 1.1.2017

Bei einer Scheidung oder bei der Auflösung einer eingetragenen Partnerschaft wird das Guthaben aus der beruflichen Vorsorge unter den Eheleuten oder den Partnern/Partnerinnen künftig gerechter aufgeteilt.

Eingetragene Partnerschaft

Das Gesetz über die eingetragene Partnerschaft (PartG) ist am 1. Januar 2007 in Kraft getreten. Nach diesem Gesetz können zwei Personen gleichen Geschlechts ihre Partnerschaft eintragen lassen. Eingetragene Partnerinnen oder Partner sind namentlich in der beruflichen Vorsorge Ehegatten gleichgestellt. Sie finden auf dieser Seite die entsprechenden Informationen.

Paritätische Verwaltung von Sammelstiftungen

Im Rahmen der 1. BVG-Revision wird die Mitsprache der Versicherten von Sammelstiftungen, insbesondere von solchen, die von Versicherungseinrichtungen betrieben werden, wesentlich verbessert. Vor der Revision war der Stiftungsrat jeweils ausschliesslich durch Vertreter der Versicherer besetzt.

Sanierungsmassnahmen

Diese Seite enthält die am 1. Januar 2005 in Kraft getretenen gesetzlichen Bestimmungen betreffend die Massnahmen zur Behebung von Unterdeckungen in der beruflichen Vorsorge.

Finanzierung von Vorsorgeeinrichtungen öffentlich-rechtlicher Körperschaften

Das Parlament hat am. 17. Dezember 2010 eine Änderung des BVG zur Finanzierung der Vorsorgeeinrichtungen von öffentlich-rechtlichen Körperschaften verabschiedet.

Ausreise in die Europäische Union

Die bedeutendste Auswirkung des EU-Rechts auf die berufliche Vorsorge betrifft die Einschränkung der Barauszahlung bei Ausreise ins Ausland.

Vergessene Freizügigkeitsguthaben

Es kommt vor, dass die Versicherten vergessen, dass sie über ein Freizügigkeitsguthaben verfügen. Das ist vor allem bei ausländischen Arbeitnehmenden der Fall, die die Schweiz endgültig verlassen. Die Broschüre «Freizügigkeitsleistung: Vergessen Sie Ihre Vorsorgeguthaben nicht!» erklärt den Versicherten, was eine Freizügigkeitsleistung ist, in welcher Situation sie sich darum kümmern sollten und an wen sie sich wenden können, wenn sie glauben, über ein vergessenes Guthaben zu verfügen.

Weitere Informationen

https://www.bsv.admin.ch/content/bsv/de/home/sozialversicherungen/bv/grundlagen-und-gesetze/grundlagen.html