Rentenaufschub

Personen, die Anspruch auf eine Altersrente haben, können den Bezug der Rente um mindestens ein Jahr und höchstens fünf Jahre aufschieben. Beim Rentenaufschub verzichtet die rentenberechtigte Person während der Dauer des Aufschubes auf den Bezug der Rente. Die aufgeschobene Rente kann in der Folge auf einen beliebigen Monat abgerufen werden. Der Aufschub der Rentenzahlung bewirkt eine Erhöhung der Altersrente oder der sie allenfalls ablösenden Hinterlassenenrenten. Der Zuschlag beträgt zwischen 5,2 % für einen Aufschub von mindestens einem Jahr und 31,5 % bei einem Aufschub von 5 Jahren. Der Zuschlag wird auch ausgerichtet, wenn Rente und Zuschlag den Betrag der Maximalrente übersteigen. Mit der Reform kann nicht nur die ganze Rente, sondern auch ein Anteil davon aufgeschoben werden. Der Erhöhungssatz beträgt neu 4,4% für ein Jahr Aufschub und 25,7% für einen Aufschub von 5 Jahren.

Letzte Änderung 28.06.2017

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