Alterspolitik der Kantone, Städte und Gemeinden

Hauptsächlich ist es die Aufgabe der Kantone und Gemeinden, für die Hilfe und Pflege von Betagten zu sorgen, d.h. Kantone und Gemeinden sind verantwortlich für spitalexterne, ambulante Leistungen (SPITEX) und die stationären Leistungen (Alters- und Pflegeheime).

Kantonale Alterspolitiken in der Schweiz

Die meisten Kantone haben eine kantonale Alterspolitik oder Leitlinien formuliert. Die einzelnen Kantone haben spezifische Stellen oder Ämter, die sich mit Altersfragen befassen (vgl. Kontakt).

Im Auftrag des BSV hat 2010 das Zentrum für Gerontologie der Universität Zürich eine Bestandesaufnahme der bestehenden Formen und Ausprägungen von Alterspolitiken in den Kantonen erstellt. Die Untersuchung ist in Zusammenhang mit dem Bericht des Bundesrates über eine Strategie für eine schweizerische Alterspolitik entstanden.

Gleichzeitig hat auch die Stiftung Gesundheitsförderung Schweiz eine Analyse der kantonalen Alterspolitiken vorgenommen.

Altersarbeit ist stark kommunal orientiert. Es gehört zu den Aufgaben der Gemeinden, für die notwendigen Einrichtungen für ältere Menschen (SPITEX, Tagesheime, Mahlzeitendienst, Alters- und Pflegeheime usw.) zu sorgen. In den Gemeinden befindet sich der Anmeldeort für den Bezug von Ergänzungsleistungen; in der Regel ist es die AHV-Gemeindezweigstelle.

Jeder Kanton in der Schweiz verfügt über eine individuelle Leistungspalette und eigene kantonale Gesetzgebungen zur Regelung seiner bedarfsabhängigen Sozialleistungen. Entsprechend gross sind die kantonalen Unterschiede bei den Leistungen.

Hilfe und weitere Informationen zu den Hilfsdiensten in den einzelnen Kantone und Gemeinden sind ebenfalls auf den Internetseiten von Pro Senectute Schweiz, Alzheimer Schweiz und SPITEX Schweiz zu finden. Über Heime orientiert die Homepage von CURAVIVA (Verband Heime und Institutionen Schweiz).

Weitere Informationen

Letzte Änderung 25.01.2018

Zum Seitenanfang