Generationenfragen

Die demographische Entwicklung, mit der kontinuierlichen Zunahme der Lebenserwartung verbunden mit einer tiefen Geburtenrate, wird zu einer deutlichen Zunahme der älteren Menschen und zu einer Verschiebung der Altersgruppen führen. Gemäss den bestehenden demographischen Szenarien wird sich dieser Trend in den nächsten Jahrzehnten fortsetzen, mit den entsprechenden Folgen für die Soziale Sicherheit und die Gesellschaft. In diesem Zusammenhang geraten Generationenfragen vermehrt ins Blickfeld von Öffentlichkeit und Politik.

Das Bundesamt für Sozialversicherungen beschäftigt sich mit Generationenfragen

Das Bundesamt für Sozialversicherungen (BSV) beschäftigt sich mit Generationenfragen und beteiligt sich an der laufenden Debatte. Bisher standen zwei Fragekomplexe im Zentrum: Zum einen ging es um den gesellschaftlichen Nutzen von Generationenbeziehungen, zum andern wurde das Verständnis von Generationenpolitik in der Schweiz und Europa thematisiert.

In zwei Studien wurde der Versuch unternommen, verschiedene europäische Länder im Hinblick auf eine institutionalisierte Generationenpolitik zu vergleichen und nehmen Stellung zu folgenden zentralen Fragen: Gibt es bereits eine Generationenpolitik in Europa? Was versteht man darunter und wie ist sie allenfalls ausgestaltet?

Die Autorinnen und der Autor der Studie zum Nutzen von Generationenbeziehungen gehen der Frage nach, inwiefern gute Generationenbeziehungen eine gesellschaftliche Ressource darstellen und ob Generationenbeziehungen zur Wohlfahrtsproduktion beitragen.

Die Schwerpunktnummer CHSS 5/2009 der Sozialen Sicherheit war dem Thema „Von Generationenbeziehungen zur Generationenpolitik" gewidmet und kann als eine Art Zwischenbilanz gelesen werden, die aufzeigt, wie die künftige Entwicklung in der Generationenpolitik gezielter gesteuert werden kann.

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Letzte Änderung 13.04.2018

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