Coronavirus: Ausfallentschädigungen für die familienergänzende Kinderbetreuung

Der Bund verpflichtet die Kantone, den privaten Institutionen der familienergänzenden Kinderbetreuung Finanzhilfen für Betreuungsbeiträge der Eltern zu gewähren, die ihnen in der Zeit vom 17. März 2020 bis 17. Juni 2020 entgangen sind. Er übernimmt ein Drittel der Kosten der Kantone. Dafür hat das Parlament einen Kredit von 65 Millionen Franken bewilligt.

Damit sollen Schliessungen und Konkurse der Institutionen möglichst verhindert werden, so dass das Betreuungsangebot den Eltern und der Wirtschaft nach der Coronakrise im bisherigen Umfang zur Verfügung stehen wird.

Das Bundesamt für Sozialversicherungen (BSV) erlässt nach Anhörung der Kantone so rasch wie möglich Richtlinien zu den Gesuchs-, Berechnungs- und Zahlungsmodalitäten. Es stellt den Kantonen ein Gesuchsformular zur Verfügung, um eine einheitliche Vergabe der Finanzhilfen sicherzustellen. Es bittet vorläufig noch um etwas Geduld.

Der Vollzug obliegt den Kantonen. Bund und Kantone informieren die Öffentlichkeit, sobald Gesuche eingereicht werden können.

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Letzte Änderung 27.05.2020

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https://www.bsv.admin.ch/content/bsv/de/home/sozialpolitische-themen/familienpolitik/vereinbarkeit/corona-kinderbetreuung.html