Coronavirus: Ausfallentschädigungen für die familienergänzende Kinderbetreuung

Der Bund verpflichtet die Kantone, den privaten Institutionen der familienergänzenden Kinderbetreuung Finanzhilfen für Betreuungsbeiträge der Eltern zu gewähren, die ihnen in der Zeit vom 17. März 2020 bis 17. Juni 2020 entgangen sind. Er übernimmt ein Drittel der Kosten der Kantone. Dafür hat das Parlament einen Kredit von 65 Millionen Franken bewilligt.

Damit sollen Schliessungen und Konkurse der Institutionen möglichst verhindert werden, so dass das Betreuungsangebot den Eltern und der Wirtschaft nach der Coronakrise im bisherigen Umfang zur Verfügung stehen wird.

Am 20. Mai 2020 hat der Bundesrat die Covid-19-Verordnung familienergänzende Kinderbetreuung verabschiedet.

 

Vollzug

Das Bundesamt für Sozialversicherungen (BSV) hat nach Anhörung der Kantone Richtlinien zu den Gesuchs-, Berechnungs- und Zahlungsmodalitäten erlassen.

 

Der Vollzug obliegt den Kantonen. Die zuständigen kantonalen Vollzugsbehörden informieren die privaten Institutionen der familienergänzenden Kinderbetreuung, ab wann und bei welcher Vollzugsstelle sie ein Gesuch um Ausfallentschädigung einreichen können, und welches Formular sie dafür verwenden müssen. Die Institutionen werden gebeten, Fragen zum Vollzug an die zuständigen kantonalen Vollzugsbehörden zu richten.

Medienmitteilungen

Letzte Änderung 23.06.2020

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https://www.bsv.admin.ch/content/bsv/de/home/sozialpolitische-themen/familienpolitik/vereinbarkeit/corona-kinderbetreuung.html