Prävention und Bekämpfung von Armut

Das «Nationale Programm zur Prävention und Bekämpfung von Armut» wurde Anfang 2014 gestartet und läuft bis Ende 2018. Das Programm will die Bildungschancen von armutsgefährdeten und armutsbetroffenen Menschen erhöhen, Menschen mit geringen Chancen auf dem Arbeitsmarkt bei deren Eingliederung unterstützen, die Wohnsituation, den Informationszugang für Armutsbetroffene und die Situation von Familien in Armut verbessern sowie Massnahmen der Prävention und Bekämpfung von Armut monitoren. Hierfür stellt der Bund 9 Millionen Franken zur Verfügung. Zusammen mit Kantonen, Gemeinden und Städten sowie Sozialpartnern und Nicht-Regierungsorganisationen setzt das Bundesamt für Sozialversicherungen das Programm um.

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Nationales Programm zur Prävention und Bekämpfung von Armut 2014-2018

Das nationale Programm zur Bekämpfung und Prävention von Armut will die Wirkung der bestehenden Präventions- und Bekämpfungsmassnahmen verstärken und dazu beitragen, dass die Massnahmen besser koordiniert sind. Es dient dem Austausch unter Fachpersonen und es stellt Informationen bereit zu Themen wie der frühen Förderung bis zum Übergang in den Beruf aber auch zur beruflichen Mobilität, zur sozialen und beruflichen Integration, zum Wohnen, zur Informationszugang der Armutsbetroffenen, zur Familienarmut und zum Monitoring.

Entstehung des Nationalen Programms zur Prävention und Bekämpfung von Armut

Das Nationale Programm zur Prävention und Bekämpfung von Armut hat seinen Ursprung im Bericht «Gesamtschweizerische Strategie zur Armutsbekämpfung», den der Bundesrat im Auftrag des Parlaments im März 2010 verabschiedet hat. Die Strategie wurde im Rahmen der vom Bund durchgeführten Nationalen Armutskonferenz im November 2010 einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt. Dabei wurden die Weiterentwicklung und Umsetzung der gesetzten Schwerpunkte diskutiert und eine gemeinsame Erklärung von Kantonen, Städten und Gemeinden verabschiedet.

Im November 2012 empfing Bundesrat Alain Berset Vertreter von Kantonen, Gemeinden, Sozialpartnern, Nicht-Regierungsorganisationen und Armutsbetroffenen zu einem runden Tisch. Zwei Jahre nach der Nationalen Armutskonferenz wurde Bilanz gezogen mit dem Ergebnis, dass die Bestrebungen in der Prävention und Bekämpfung der Armut verstärkt und die bisher in vielfältigen Politikfeldern getroffenen Massnahmen noch ausgebaut werden sollten. Der Bund sollte hierbei vor allem eine Koordinationsfunktion wahrnehmen.

Weitere Informationen

Kontakt

Programmleitung

Gabriela Felder
gabriela.felder[at]bsv.admin.ch

Projektleitungen und Handlungsfelder

Cindy Eggs
Monitoring, Informationen und Vernetzung der Akteure
cindy.eggs[at]bsv.admin.ch

Miriam Götz
Soziale und berufliche Eingliederung,
Wohnen
miriam.goetz[at]bsv.admin.ch

Talitha Schärli Petersson
Bildungschancen von Jugendlichen und Erwachsenen
talitha.petersson[at]bsv.admin.ch

Isabelle Villard Risse
Förderung von Kindern im Vorschul- und Schulalter,
Familienarmut
isabelle.villard[at]bsv.admin.ch

Letzte Änderung 02.11.2017

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